Handball ist der Hit!

Michaela Salewski-Renner
Die Handball-Helden
für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren.
...weil Fußball nicht alles ist.

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28. Juni 2014
 
10.00 Uhr Altersarmut
 
Ins von der WM schon angefüllte Sommerloch hinein, gießt der Paritätische Wohlfahrtsverband sein Wermutströpfchen und warnt vor einem dramatischen Anstieg der Altersarmut in den 20er Jahren - also schon bald. Statt derzeit 465.000 Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, wird diese Zahl dann auf eine Million ansteigen.
 
So ehrenhaft dieser Hinweis auch sein mag, irgendwie trägt er eher dazu bei, die Situation zu verharmlosen als ihrer Dramatik gerecht zu werden. Seit drei Jahren liegt die Zahl der Leistungsempfänger (ALG II und Sozialgeld) stabil bei rund 6,1 Millionen. Zusammen mit den ALG I Empfängern gibt es also 7 Millionen Menschen in Deutschland, die ihr Einkommen - bzw. Teile ihres Einkommens - aus den Sozialsystemen beziehen.
Hinzu kommen jene, die als Familienangehörige von ALG I Beziehern nicht als Empfänger gezählt werden, aber letztlich doch davon leben müssen, sowie diejenigen, deren Einkommen gerade hoch genug ist, um keine Leistungen zu erhalten, die deswegen aber keineswegs besser dastehen, und diejenigen, die ganz langsam ihr verbliebenes Vermögen aufzehren, bevor sie als "arm" akzeptiert werden und auch ein Anrecht auf Leistungen erhalten.
 
Insgesamt - und das halte ich immer noch für eine vorsichtige Schätzung - dürfte die Zahl derjenigen, die aktuell von Armut betroffen sind, die 10 Millionen bereits überschritten haben.
 
Bliebe es bei einer unveränderten Arbeitsmarkt-Situation, so könnte damit gerechnet werden, dass sich diese Zahl - trotz des Anwachsens der Altersarmut - nicht erhöht, villeicht sogar leicht verringert. Denn in der Gesamtbetrachtung entspricht der Zuwachs der Altersarmut ja einem gleich hohen Abbau der Armut vor Erreichen des Rentenalters, und weil weiterhin weniger Kinder geboren werden als am anderen Ende der Bevölkerungspyramide die Alten sterben, könnte sich die Situation bezogen auf die Gesamtbevölkerung sogar leicht verbessern.
 
Wenn der Paritätische Wohlfahrtsverband der Regierung also vorwirft, sie sei auf diesem Auge blind, dann übersieht er, dass die Regierung einfach nur ein Auge zudrückt, weil sie der Auffassung ist, es sei egal, wer letztlich Transferleistungen erhält, Hauptsache es werden insgesamt nicht mehr.
 
Doch hier wiederholt sich der Irrtum Gerhard Schröders, der die Halbierung der Arbeitslosenzahl von vier auf zwei Millilonen versprach, weil er meinte, diese zwei Millionen könnten durch Leiharbeit, Teilzeitjobs, Mini-Jobs, Ich-AGs und Änderungen in der statistischen Erfassung, unterstützt durch die demografische Entwicklung wirklich so schnell aus dem Zahlenwerk entfernt werden, wie versprochen.
 
Die Agenda 2010 löste eben nicht nur eine Retuschierwelle bei den Arbeitslosenzahlen aus, sondern gleichzeitig eine Rationalisierung- und Arbeitsplatzvernichtungswelle, die letztlich dazu führte, dass die Zahl der gezählten Arbeitslosen zwar - Stand heute - um rund eine Million gesenkt werden konnte, während die Zahl der Leistungsbezieher auf bis über 8 Millionen anstieg, um sich nun bei rund 7 Millionen einzupendeln.
 
Inzwischen stehen wir jedoch neuerdings vor einer Welle des Personalabbaus, die durch die weiter fortschreitende Digitalisierung in Büros und Fabrikhallen und die Vernetzung vieler "kleiner" Rechner mit immer einfacheren Benutzeroberflächen möglich wurde und ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat. Die Schwäche des Weltmarktes, die Verlagerung der Produktion in die Abnehmerländer - ganz deutlich im Automobilsektor zu erkennen - tun ein Übriges, um die Zahl der in Deutschland benötigten Arbeitsplätze zu reduzieren. Damit verschwindet noch mehr Kaufkraft aus dem Binnenmarkt, was weitere Arbeitsplatzverluste wegen wegbrechender Nachfrage nach sich zieht.
 
Die Idee, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der Altersarmut mit Erleichterungen bei den Hinzuverdienstmöglichkeiten durch höhere Freibeträge zu begegnen, ist da keine Lösung, die gesamtgesellschaftlichen Nutzen stiftet. Sie verschiebt lediglich weitere Arbeitsinhalte in Richtung "Rentnerarbeit", schafft aber keine zusätzlichen.
 
 
Das Problem besteht in der immer weiter fortschreitenden Verteilungsungerechtigkeit zwischen Kapital und Arbeit - und die wird mit Hinzuverdienstmöglichkeiten nicht aus der Welt geschafft, ja nicht einmal angekratzt.
 
Wie es gehen könnte?
 
Die Idee, Verteilungsgerechtigkeit herzustellen oder zumindest zu verbessern, muss am Eigentumsbegriff ansetzen. Ausführlich habe ich das in Band IV "Eigentum und Teilhabe" von "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" aufgezeigt und mit dem Konzept eines "Wahlfreien Grundeinkommens" konkretisiert.
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
 
Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall
 
Das EU-Diktat
 
Vom Untergang der Freiheit
in Europa
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Wo bleibt die Revolution
 
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
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24. Mai 2014

Schon wieder wurde ein totes Neugeborenes gefunden.

Die Mutter hatte es wohl in einer Zugtoilette zur Welt gebracht - denn dort wurde es gefunden.

Nun drohen ihr fünf Jahre Gefängnis wegen Kindstötung.

Die Nachrichten, ob in Rundfunk, Fernsehen oder den Boulevard- Blättern, berichten entweder kurz, sachlich und nüchtern, oder emotional überladen und Schuld zuweisend.

Nicole Eick hat in Frauenhäusern, Schwangerenberatungsstellen und im klinischen Sozialdienst gearbeitet. Sie kennt das, was wir verharmlosend "Soziale Brennpunkte" nennen, aus eigener Anschauung aus nächster Nähe.

Ihr Roman beleuchtet nicht nur die schreckliche Tat. Sie schildert die ausweglos erscheinende Notlage einer Kindsmutter, die fast selbst noch ein Kind ist, sie zeichnet die Situation der Familie nach - wenn man das, wo sie lebt, so nennen kann - und sie kümmert sich um die Aspekte des Umfeldes, vom Obdachlosen, der das Kind beim Stöbern in den Mülltonnen noch lebend findet, bis hin zu den Ermittlungen der Polizei, den Aufregungen in den Zeitungsredaktionen und den Befürwortern und Gegnern von Babyklappen und großzügigerern Adoptionsregeln.

ABFALL ist ein mitreißender, spannender Roman, der Missstände nicht aufzählt, sondern beim Lesen miterleben lässt.

ABFALL wirft Fragen auf, die unsere Gesellschaft endlich beantworten muss, wenn wir uns nicht alle paar Wochen wieder darüber erregen wollen, wenn irgendwo ein toter Säugling gefunden wird.

ABFALL ist im EWK-Verlag erschienen, nachdem die renommierten Verlage der Autorin gesagt haben: "Das will niemand lesen."

Wollen Sie es auch nicht lesen?

 

Oder doch?


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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