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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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25. August 2014
 
07.00 Uhr Saublöd
 
Da hatten die Russen immer schreckliche Sorge, der geplante und inzwischen weitgehend fertiggestellte US-NATO-EU-Raketenabwehrschild sei im Grunde gegen sie gerichtet, um den USA einen sorglosen Erstschlag ermöglichen zu können.
 
Saublöd, meinten die Amis, wären die Russen, wenn sie so etwas glaubten. Niemand hat die Absicht, einen Raketenabwehrschild gegen Russland zu errichten, man wolle, müsse und werde sich aber doch wohl gegen Interkontinentalraketen aus dem Iran absichern dürfen, das müssten auch die Russen einsehen.
 
Saublöd, meinten die Amis wohl auch, seien nicht nur die Russen, sondern auch alle anderen Kritiker in Europa, wenn sie auf die russische Propagandalüge hereinfielen. Wer gegen den Raketenabwehrschirm sei, sei einfach zu saublöd, um zu erkennen, dass er als erster von den radikal-islamischen Atomraketen getroffen werde.
 
Da könnte man mit Heino singen: "Saublöd ist die Haselnuss, saublöd bin auch ich, ja bin auch ich, saublöd muss mein Hauptmann sein, gerade so wie ich - juppheidieee ..."
 
O.k., liebe Bildleser und Tagesthemenkonsumenten, macht euch auf eine kleine Überraschung gefasst. Ein Raketenabwehrsystem, so wie es entlang der russischen Grenze installiert wird, kann seine Raketenabwehrraketen in alle (!) Himmelsrichtungen verschießen - und das sehr weit. Man kann damit sehr wohl russische Interkontinentalraketen abfangen, und eigentlich nur russische, denn iranische gibt es ja gar nicht, und was es nicht gibt, kann man nicht fangen, auch nicht abfangen.
 
(Ein Jongleur, der versucht, nicht vorhandene Bälle zu fangen, erntet Pfiffe! Politiker, die nicht vorhandene Raketen abfangen wollen, sammeln damit Wählerstimmen. Saublöd!)
 
Deshalb, und das ist saublöd, fordern jetzt die am wenigsten von Raketen bedrohten EU-Europäer im Baltikum und Polen, mit Unterstützung aus Washington, der Raketenabwehrschild solle auch (!) gegen Russland ausgerichtet werden.
 
Das ist ungefähr so witzig, wie zu verlangen, dass man mit einem Scharfschützengewehr nicht nur nach Süden, sondern auch nach Osten schießen können soll.
 
Ebenso witzig ist es, wenn dann die Mehrheit der NATO-Staaten, allen voran Deutschland, fordert, die Russen nicht zu provozieren und den Raketenabwehrschild nur gegen den Iran "zu richten".
 
Der ganze Schild ist für uns Europäer ein Schildbürgerstreich, denn er verschlechtert unsere Sicherheit massiv. Erstens zwingt er die Russen, den Amis insoweit zuvorzukommen, als sie die Abwehrstellungen zerstören müssen, bevor der nächste Friedensnobelspreisträger im Weißen Haus auf den roten Knopf drückt. Und weil die Amis wissen, dass die Russen das tun müssen, muss Dr. No schon dann auf den Knopf drücken, wenn die Russen noch gar nicht ernsthaft damit rechnen, und weil die Russen das wissen, müssen sie die Raketenstellungen an ihrer Westgrenze zerstören, bevor die Amis den roten Knopf überhaupt freigeschaltet haben.
 
Die Kiste ist viel heißer als die ganze Ukraine-Krim-Krise, nur hoffen die Amis, mit Hilfe dieser Krise, die letzten vernünftigen Europäer noch soweit ins Boot zu holen, dass die EU letztlich ganz offiziell dem Einsatz gegen Russland zustimmt und sich damit zum Hauptkriegsschauplatz degradieren lässt.

Was mir stinkt, ist, dass diejenigen, die jetzt immer noch die Saublöden spielen, dann, wenn es ernst wird, nicht mehr lange genug leben werden, um überhaupt noch erkennen zu können, wie blöd sie eigentlich waren.
 
 
Ach ja, da ist ja auch noch der Krieg gegen die Palästinenser. Da gibt es inzwischen mehr als 2.000 Tote und etliche tausend Verwundete - unter den Palästinensern.
Und was sagt unsere Frau Merkel:
 
"Israel muss erst einmal sicherstellen, dass seine eigenen Bürger nicht dauernd Opfer von Raketenangriffen sind".
 
Da dachte ich immer, unsere Spitzenpolitiker sind die bestinformierten Menschen im Lande, auch, weil ihnen die Geheimdienste direkt zuarbeiten. Was erzählt man Frau Bundeskanzler so, beim täglichen Briefing? Ist da eine Verschwörung im Gange? Wird die mächtigste Frau Europas hermetisch von der Realität abgeschirmt?
 
Fragen über Fragen!
 
Noch einen oben drauf: Offenbar aufgrund der Großwetterlage hat unser Siggi, der Waffenexportbeschränkungsminister, wieder einmal laut April! April! gerufen, nachdem er den Gewerkschaftsfunktionären aus den Rüstungsbetrieben erklärt hatte, dass er, auch bei drohenden Arbeitsplatzverlusten an seiner strikten Exportverbotslinie festhalten werde, und: Hat die Lieferung einer ganzen Panzerfabrik nach Algerien genehmigt.
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
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Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
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Florian Stumfall
 
Das EU-Diktat
 
Vom Untergang der Freiheit
in Europa
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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