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23. Juli 2014
 
12.00 Uhr Steuer-Oäschen Deutschland
 
Unter dem Datum vom 11. Juni 2014 veröffentlichte die Bundeszentrale für Politische Bildung die Herkunft der Staatseinnahmen des Jahres 2012. Für Arbeitnehmer und Konsumenten ist Deutschland ein vergleichsweise teures Steuerland. Sie tragen die Hauptlast der Steuern vom Einkommen, die Hauptlast der Umsatzsteuer und der weiteren Konsumsteuern (auf Strom, Mineralöl, Tabak, Alkohol, Versicherungen, usw.), sowie einen erheblichen Anteil der Steuern für Grunderwerb und Grundbesitz, der Wett- und Lotteriesteuern, der Kraftfahrzeugsteuer, usw. usw.
 
Von Otto Normalverbraucher waren daher 2012 rund 75 Prozent der Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden aufzubringen. Das entspricht einem Betrag von 450 Milliarden Euro, dem stehen Bruttolöhne und -Gehälter, einschließlich der Beiträge der Arbeitnehmer zur Sozialversicherung in Höhe von 1.124 Milliarden Euro gegenüber. Nach Abzug der Sozialbeiträge blieben rund 900 Milliarden übrig - die Steuerlast für den Normalbürger bewegt sich also bei dieser Betrachtungsweise bei soliden 50 Prozent.
 
Sie und ich machen bei unserem Einkommen stets Halbe-Halbe mit Vater Staat.
 
Einkommen aus Kapitalerträgen unterliegen dagegen nur dem pauschalen Steuersatz von 25 Prozent - und während Otto Normalbürger, wenn er fleißig war, gespart hat, und seinen Erben ein kleines Vermögen hinterlässt, dann bleiben für Kinder gerade einmal 400.000 Euro steuerfrei, für Enkelkinder gar nur 200.000 - und wer sonst im Testament bedacht ist, muss sich mit einem Steuerfreibetrab von 20.000 Euro bescheiden.
 
Doch - vor dem Gesetz sind alle gleich - und so kommt es, dass die Erben des Mulitmillardärs Karl Albrecht vom Gesamterbe in Höhe von geschätzten 20 Milliarden Euro womöglich überhaupt keine Erbschaftssteuer abzuführen haben, so wie Karl Albrecht, seit die ALDI-Kette ins Verdienen kam, vermutlich nie in die Verlegenheit kam, sein Einkommen mit auch nur annähernd so hohen Steuersätzen versteuern zu müssen, wie der Durchschnitt der erwerbstätigen Bevölkerung.
 
Gleich vor dem Gesetz heißt nämlich nicht, dass ALLE gleich sind, sondern dass jeweils diejenigen gleichbehandelt werden, bei denen die gleichen Voraussetzungen vorliegen.
 
Wenn Sie Ihre prozentuale Steuerlast also senken wollen, brauchen Sie nur richtig reich zu werden, dann können Sie mit den Milliardären im Lande gleichziehen. Verzichten Sie jedoch freiwilllig darauf, so reich zu sein, dann werden Sie denen gleich behandelt, die gleich wenig besitzen.
 
Das gilt übrigens auch für Straftaten. Kleine Betrüger werden schon mal ins Gefängnis gesteckt - doch bei vermögenden und einflussreichen Bankvorständen kann sich ein Richter einfach nicht vorstellen, dass deren Handeln betrügerisch gewesen sein soll, und spricht sie frei.
 
Also, wenn Sie sich bis jetzt aus moralischen Skrupeln geweigert haben sollten, so richtig reich zu sein, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie vor dem Gesetz nicht mit den Reichen gleichbehandelt werden. Und kommen Sie nun bloß nicht mit dem Gewäsch von der Klassengesellschaft daher. Wir sind ein freies Land, niemand wird daran gehindert, hunderte von Discounter-Filialen zu eröffnen, jeder kann Bundeskanzler werden, das klitzekleine Problem liegt nur darin, dass nicht ALLE zugleich Bundeskanzler sein können ...
 
Aber ALLE können eine Stiftung gründen, wie Karl Albrecht. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt anschaulich: "Wie Albrecht sein Geld vor dem Staat schützte". Also, machen Sie es einfach genau so!
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
 
Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
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Florian Stumfall
 
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Egon W. Kreutzer
 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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