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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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22. August 2014
 
10.30 Uhr Durch die Hintertür nach Syrien
 
Entwickler von Betriebssystemen schaffen regelmäßige eine so genannte "Backdoor", häufig auch gleich mehrere, die - vorbei an allen handelsüblichen Firewall und Virenschutzprogrammen - den Zugriff auf einen Rechner oder ganze Netzwerke offen hält. Den Versicherungen, es handele sich nicht um eine Kooperation mit Geheimdiensten und anderen staatliche Stellen, sondern um "Programmfehler", die mit dem nächsten Update ausgebügelt werden, kann man glauben, muss man aber nicht.
 
Die Strategie ist wirkungsvoll, und wird immer wieder auch einmal aus der digital-virtuellen Welt in die analog-reale übertragen.
 
Da hatten sich die USA so sehr einen Krieg gegen Syrien gewünscht. Präsident Assad in den tiefsten Sumpf von Verleumdungen getrieben, Giftgas-Angriffe gegen die eigene Bevölkerung plakatiert, um, wenn möglich, durch die Vordertür, wenn schon nicht mit einem UN-Mandat, so doch zumindest mit der moralischen Unterstützung der fehlinformierten Öffentlichkeit in Damaskus einmarschieren zu können.
 
Wladmir Putin hat diese Tür zugeschlagen, indem er als Vermittler dafür sorgte, dass die ganze Giftgas-Geschichte aus der Welt geschafft wurde. Assad öffnete seine Depots, was drin war wurde entsorgt, und der Casus Belli war aus der Welt.
 
Nun besinnen sich die USA auf ihre "Backdoor". Hatten sie nicht mitgeholfen, Syrien durch den Aufbau und die Bewaffnung einer "Opposition" zu destabilisieren? War nicht ISIS (jetzt IS) nicht ihre Kreatur, die sie gemeinsam mit Saudi Arabien hochgepäppelt hatten? Steht ihnen nicht das Recht zu, dieses Frankenstein-Monster nun auch wieder zu beseitigen?
 
Klar. Liebe Leser. Es ist Ihnen vielleicht nicht aufgefallen, doch Berichte über ISIS/IS gibt es erst seit wenigen Wochen. Deren Offensive im Irak ist auch erst ein paar Wochen alt.
 
"Wir haben es mit mehr als einer Terrorgruppe zu tun", posaunt US-Verteidigungsminister nun in die Welt hinaus, "so hoch entwickelt und gut finanziert wie keine andere" Ja er sieht sogar, was völliger Blödsinn ist, "eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten".
Und der Generalstabschef schwadroniert von, "einer quasi nicht existierenden Grenze zwischen dem Irak und Syrien", die im Kampf gegen IS auch keine Rolle spielen dürfe.
 
Eine offenbar hochmoderne, gut organisierte Armee, mit gepanzerten Fahrzeugen und schweren Waffen ausgerüstet, der es gelungen ist, gegen die - wenn auch marode, aber doch immerhin existierende und kampfbereite - irakische Armee in kürzester Zeit massive Geländegewinne zu erzielen, Städte und Dörfer einzunehmen, den größten Staudamm des Landes in ihre Gewalt zu bringen - kann die aus dem Nichts erscheinen?
Befinden wir uns auf dem Holo-Deck der Enterprise, wo jedes mögliche Szenario mit dem Befehl: "Computer: Programm xyz!" in Sekundenschnelle realitätsecht aus dem Nichts auftaucht?
 
Nein. Wir sollten davon ausgehen, dass der weitaus überwiegende Teil der Terrortruppen, die derzeit in arabischen Ländern auftreten, über lange Zeit zusammengestellt, ausgebildet, finanziert und ausgerüstet wurden, um sie nach Belieben auf dem Schachbrett herumzuschieben, das in den Deckel des Pulverfasses eingelassen ist, das wir gerne "Naher Osten" nennen.
 
Nun haben sich Teile von IS nach Syrien zurückgezogen. Richtiger wäre anzunehmen, dass weite Teile von IS aus Syrien kommen, wo sie über Jahre gegen Assad unterwegs waren, ohne dessen Stuhl ernsthaft ins Wanken bringen zu können.
 
Und das gibt den USA nun die Möglichkeit, Angriffe auf Syrien zu fliegen - und in der Folge dort womöglich auch mit Bodentruppen vertreten zu sein.
 
Klar: Assad sitzt dann in der klassichen Putin-Ukraine-Zwickmühle. Entweder, er lässt die Amis machen, so wie Putin sie in der Ostukraine machen lässt, oder er erklärt ihnen nachdrücklich, dass er sie nicht gebeten habe, in seinem Lande Krieg zu spielen.
 
Beides läuft auf das gleiche Ergebnis hinaus. Assad wird gestürzt, die US-Konzerne reißen sich die syrische Wirtschaft unter den Nagel, die Army baut sich ihre Stützpunkte und hat wieder einen geostrategischen Dominostein in ihre Stellungen eingebaut.
 
Wenn Assad sich wehren sollte, dauert es ein bisschen länger und es sterben ein paar US-Marines mehr.
 
Die Enthauptung eines Journalisten durch IS und der Absturz einer malayischen Passagiermaschine sind, vom Zweck und von der Wirkung her, vergleichbare Ereignisse.
 
Große mediale Spektakel, mit denen Vergeltungsgelüste ausgelöst und Zustimmung zum nächsten militärischen Abenteuer eingeworben werden soll.
 
 
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
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Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Egon W. Kreutzer
 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
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Ihr Egon W. Kreutzer

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Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

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Politik im Spiegel
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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
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das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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