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20. September 2014
 
10.00 Uhr Pufferzone vereinbart
 
Die Süddeutsche Zeitung, vor kurzem noch als Kampfblatt für das Entfachen eines Krieges um die Ukraine im Einsatz, hat sich zu einer fast neutralen Instanz zurückentwickelt. Heute berichtet das Blatt über die Vereinbarung einer 30 Kilometer breiten Pufferzone zwischen den Truppen Kiews und den Kämpfern der Separatisten und kann sich dabei fast alle bisher gewohnten Gehässigkeiten verkneifen. Aber eben nicht alle.
 
Die SZ weiß zum Beispiel, dass Russland einen neuen Hilfskonvoi vorbereitet, und sie unterstellt: "Kiew wurde darüber offenbar nicht informiert".
 
Weiteres gemäßigtes Nachtarocken findet sich auch noch da, wo es die Redaktion womöglich erzürnt hat, dass das ukrainische Parlament der Ost-Ukraine nun mehr Autonomie eingeräumt hat. Für die Süddeutsche ist das ein Zeichen dafür, dass sich Putin und die Separatisten durchgesetzt haben und sich viele Demonstranten vom Maidan jetzt verraten fühlen müssen.
 
Und ganz zum Schluss kann man sich nicht verkneifen, noch einmal die Sichtung von Phantom-Russen in Phantom-Panzern durch zahlreiche (Phantom?)-Journalisten aus dem Giftschrank zu holen.
 
Das war's dann aber wirklich.
 
Und die Kehrtwende ist auch schon eingeläutet. Noch ist das Glöckchen klein, doch der Süddeutschen ist es gelungen, zu zeigen, dass sie nun wenigstens ein bisschen etwas gegen die Nazis in Kiew hat.
 
Der neutralen Darstellung des vom Parlament (in dem die ja auch sitzen) verabschiedeten Autonomiegesetzes, sowie dessen Kommentierung durch Russland (Zustimmung) und die Separatisten (reicht nicht), verwendet die Süddeutsche jene Wendung, mit der immer hantiert wird, wenn man die Meinung einer Minderheit emotional verunglimpfen will, nach dem Motto: "Ausgerechnet die müssen sich darüber aufregen!".
Der Satz lautet: "Bei den ukrainischen Nationalisten stieß das Gesetz auf heftige Kritik".
 
Kommt Ihnen diese Wendung auch bekannt vor?
Da kann man jede Gruppierung einsetzen, deren Kritik als unsachlich und ideologisch abgetan werden soll, Grüne, Gewerkschaften, Die Linke ...
 
Nun hat die SZ also die Nazis in Kiew endlich auf der richtigen Seite einsortiert. Zaghaft noch, doch in ein paar Wochen werden sie schreiben, dass sie schon immer gewarnt hätten ...
 
Völlig aus den Augen verloren hat die Redaktion der Süddeutschen offenbar den Abschuss des Fluges MH017. Da ist mit dem vorläufigen und nichtssagenden Abschlussbericht jetzt so was von Ruhe eingekehrt, dass man fast meinen könnte, es sei nur ein Film im Fernsehen gewesen, der ein paar Tage lang intensiv besprochen wurde ...
 
Da hilft es auch nichts, dass im Netz jetzt ein Papier kursiert, das angeblich vom "Verband der Ingenieure Russlands" erarbeitet wurde. Es ist eine schön übersichtliche Darstellung aller im Grunde bereits bekannten Fakten, und als solches durchaus lesenswert, hat allerdinge einen kleinen Schönheitsfehler, den ich dem versammelten Sachverstand der russischen Ingenieure nicht zutraue, die Schlussfolgerung, ein Kampfjet sei frontal auf die Passagiermaschine zugeflogen und habe von vorne auf das Cockpit gefeuert, setzt nämlich voraus, dass die Flugbahn von Geschossen aus Bordkanonen nicht nur den allgemeinen Gesetzen der Ballistik folgt, sondern dass man damit auch im großen Bogen um die Ecke schießen kann, sonst gäbe es die schönen runden Einschusslöcher an der seitlichen Cockpitverkleidung nämlich nicht.
 
Korrigiert man diese kleine Schwäche jedoch und lässt den Angreifer statt von vorne aus etwa 225 Grad anfliegen, dann passt wieder alles gut zusammen.
 
 


 
 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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.

Ihr Egon W. Kreutzer

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Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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