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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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20. August 2014
 
10.30 Uhr Siggi, Siggi!
 
Sigmar Gabriel trifft sich medienwirksam mit Betriebsräten.
 
Betriebsräte, das sind diejenigen, die hauptsächlich damit beschäftigt sind, zu erraten, was der Unternehmensleitung denn als nächstes einfallen wird. In großen Unternehmen ist manchmal ein Betriebsrat auch als Aufsichtsrat tätig. Da darf er dann raten, was in den Papieren steht, die er als einziger Aufsichtsrat nicht zu sehen bekommt.
 
Betriebsräten fällt zudem eine wichtige Aufgabe in der Lobbyarbeit für ihre Arbeitgeber und deren Aktionäre zu, denn Betriebsräte dürfen sich "echte Sorgen" um Arbeitsplätze machen, was in manchen Fällen wirksamer ist, als würden die Anteilseigner selbst mit Arbeitsplatzabbau drohen.
 
Sich echte Sorgen machen, dass ist irgendwie anrührender als eine eiskalte Drohung, oder?
 
Gut. Siggi hat sich also gestern medienwirksam mit Betriebsräten getroffen, die sich echte Sorgen um Arbeitsplätze machten. Das war ein sehr kluger Schachzug.
Siggi hat sich nämlich ihre Sorgen angehört - und die dann abgeschmettert.
Volle Breitseite!
 
Die Sicherheit der Welt sei nun mal wichtiger als betriebswirtschaftliche Überlegungen.
Sein Kurs, die Ausfuhrgenehmigungen für Kriegsgeräte sehr viel kritischer zu prüfen und sehr viel strenger zu beurteilen, sei so was Ähnliches, wie alternativlos, brabbelte er, und nun haben die Betriebsräte wieder was zum Raten.
 
Gerade hat unsere unfehlbare Bundesregierung den wüstesten Beschluss zur künftigen Politik der NDVVP (Neue Deutsche Verantwortung in der Verteidigungs Politik) gefasst und will, ohne Rücksicht auf frühere Dogmen, nun Waffen auch in solche Krisengebiete liefern, die bisher - unter allen anderen Krisengebieten, in die Waffen geliefert wurden - als absolut tabu galten.
 
Dem Vierstaaten-Volk Kurdistan sollen Waffen geliefert werden, um den Gräueln des Islamischen Staates ein Ende zu setzen. Die Kurden. Es ist noch gar nicht so lange her, da zog man mit allen Mitteln des Staates über die Kurden in Deutschland her, da hießen die Kämpfer auch noch nicht Peschmerga, sondern PKK, und vor deren Umtrieben in Deutschland wurde eindringlichst gewarnt!
 
Die sollen jetzt von uns aufgerüstet werden, um den Irak und Syrien und Libyien und vielleicht auch noch Israel zur retten.
 
Siggis Kumpel, der weißhäuptige Steinadler, ist auch dafür, Waffen an die Kurden zu liefern, meint aber, wenn die dann gewonnen haben, sollen sie sich wieder zurückziehen, dahin, wo sie hergekommen sind. Ein "Kurdischer Staat" stehe nicht auf der Agenda.
 
Warum stellt sich der Siggi dann hin und erzählt den Betriebsräten aus den deutschen Waffenschmieden, sie müssten, im Interesse der guten Sache Arbeitsplatzverluste hinnehmen, weil er die Lieferung von Waffen in Krisengebiete noch weiter einschränken will?
 
Warum jammern die Betriebsräte dann unisono, ohne Waffenexporte sei die deutsche Rüstungsindustrie erledigt?
 
Weil es die Gelegenheit war, mit einem starken Auftritt den aufkeimenden Unmut in der Bevölkerung gegen die schon begonnenen Waffenlieferungen - mit Ursula an der Ladeklappe der Transall noch stolz bebildert - wieder wegzubügeln.
 
Ratlose Betriebsräte haben sich zu Statisten eines Auftritts machen lassen, mit dem die Regierungspolitik hinter kraftvollen Worthülsen im Nebel versteckt wurde.
 
Und wenn die Betriebsräte nicht angereist wären, um sich für Siggis Propanda ins Bild stellen zu lassen, ja - dann hätte man das Spektakel wohl mit gekauften Statisten veranstalten müssen.
 
Klartext:
 
Bisher genehmigte Exporte von Kriegswaffen und Dual-Use-Gerätschaften an Russland müssen verboten werden. Sonst fahren die eines Tages nicht nur in den visionären Träumen britischer Journalisten über die Grenze der Ukraine, sondern in Schützenpanzern aus deutscher Produktion.
 
Dass diese Geschäfte durch massive Lieferungen an die Golfstaaten, in das deutsche Staatsräsonsgebiet - und auch an die Kurden kompensiert werden, wenn möglich überkompensiert werden sollen, lässt sich hinter dem "Fertigstellungsverbot" für das in Russland von Rheinmetall eingerichtete Übungszentrum gut verstecken.
 
Vor allem, wenn man die so anrührenden echten Sorgen von Betriebsräten mit so anrührenden, echt staatsmännischen Argumenten, medienwirksam vom Tisch wirft.
 
Ja, Siggi, wir haben verstanden. Arbeitsplätze können nicht das entscheidende Argument sein. Schön wäre es, hättest du auch gesagt, was das entscheidende Argument ist:
 
Geostrategische Zielsetzungen von USA, NATO und EU.
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Freimut Kahrs
 
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall
 
Das EU-Diktat
 
Vom Untergang der Freiheit
in Europa
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

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Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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