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20. Mai 2014

Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Gauck, Von der Leyen

und überhaupt gegen alle, die mit kessen Sprüchen fordern, Deutschland müsse international mehr Verantwortung übernehmen, und damit meinen, Deutschland müsse wieder Kriege führen und sich an mehr Kriegen beteiligen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung teilt dieses Umfrageergebnis unter Bezug auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung mit:

Gut 60 Prozent der Befragten sind gegen dieses "Mehr" an internationaler Verantwortung - und nur noch 56 Prozent sind für eine Verstärkung der Zusammenarbeit mit den USA - und nur (noch - oder schon wieder?) 13 Prozent halten Militäreinsätze für ein probates Mittel der Außenpolitik.

Da hält Nicolaus Blome, ehemals BILD, nun SPIEGEL (!), in seinem Morgenkommentar kräftig dagegen. Er malt die akute Gefahr eines russischen Überfalls auf Polen und das Baltikum an die Wand und fordert die Bundesregierung auf, zu erklären, welchen Beistand wir (und die Nato) in diesem Fall zu leisten gedenken.

Ein Besucher meiner Seiten hat mir dazu vor gut einer Stunde eine Kopie seiner an Nicolaus Blome gerichteten Erwiderung zugesandt und der Veröffentlichung auf meiner Seite zugestimmt. Er schrieb:

Sehr geehrter Herr Blome,

zu der Bedrohung aus dem Osten:

Die Bedrohung aus dem Osten ist ein Gespenst, ein Buhmann. Russland hat keine Angriffskapazitäten und dürfte erhebliche Schwierigkeiten selbst mit der Verteidigung haben. Beschäftigen Sie sich vorsichtshalber einmal mit der tatsächlichen Situation der russischen Streitkräfte, dann werden Sie den Unsinn der aktuellen Debatte begreifen.

Nach einer Reform der Streitkräfte im Jahre 2008 beträgt die Mannschaftsstärke weniger als 1 Mio ( von über 2 Mio vor 2008). Es handelt sich um eine Wehrpflichtigen Armee ( 12 Monate Wehrpflicht) Die Landstreitkräfte wurden überproportional reduziert. Die Luftwaffe ist nur bedingt einsatzbereit und befindet sich in einer Modernisierungsphase.

Als Jounalist sollten Sie sich mit Fakten vertraut machen und nicht die Funktion eines NATO Zentralorgans übernehmen.

Zum Vergleich:

Russlands Militärausgaben betragen ca 88 Mrd Dollar, die der USA 640 Mrd. Es gibt keine Bedrohung der USA, weder von Russland noch von China.

Frage:

Wo liegen die tatsächlichen Angiffs- und Erstschlagskapazitäten? Ich gehe davon aus, Sie beherrschen die einfachsten Grundrechenarten. Dann dürfte die richtige Antwort auch nicht all zu schwierig sein.

Zu den baltischen Staaten:

Es war Dummheit von diesen Staaten, der Nato beizutreten. Diese Staaten haben in der NATO eine Brückenkopffunktion gegen Russland.

Die Stationierung weiterer Truppen in diesen Staaten kann man als Angriffsvorbereitung interpretieren.

Zu der Stationierung deutscher Flugzeuge im Baltikum:

Wie Ihnen bekannt sein sollte, werden im Turnus deutsche Kampfflugzeuge ins Baltikum geschickt. Der Stationierungsort liegt etwas 500 km von St Petersburg (vormals Leningrad ) entfernt. Damit befindet sich diese Stadt in der Reichweite deutscher Kampfflugzeuge.

Können Sie sich erinnern? Leningrad war die Stadt, die unsere glorreichen Vorfahren aushungern wollten. Tatsächlich sind dabei über eine Mio. Einwohner dieser Stadt elend umgekomen. Nur zur Erinnerung!

Nun stationieren Sie schön und rüsten auf. Das Angriffspotential liegt eindeutig bei der Nato!

Mit freundlichem Gruß

Reichert P.J.

 
Der Riss zwischen der Abenteuerlust des politischen Systems, das uns in den Krieg führen will, und der Vernunft der Bevölkerung, die erkennt, dass wir alle, die wir zu den "99 Prozent" gehören, dabei nur verlieren können, wird immer deutlicher sichtbar.
 
 
Schon die Euro-Krise hat sich nicht schönreden lassen, und sie ist noch lange nicht zu Ende.
 
Auch hier könnte ein schöner Krieg den Erklärungsnotstand der Politik mit Bomben und Granaten aus der Welt schaffen.
 
Es gibt eine infame Logik hinter diese Krise.
Das Euro-Schlachtfest ist fest eingeplant.
 
 
 
Die unsägliche Politik der EU, die dabei ist, uns den Rest an Freiheit und Demokratie, der in den Nationalstaaten noch übrig ist, wird am 25. Mai zu einem Erstarken aller radikalen Kräfte in Europa führen.
 
Das hätte vermieden werden können, hätte man die Bevölkerung nicht gezielt und mit aller Macht ins Abseits gedrängt.
 
Nun führt das EU Diktat zum Untergang der Freiheit in Europa.
 
 
NEU!
Rezension von Peter Helmes zum EU-Diktat auf Conservo und Journalistenwatch erschienen.
 


Seit geraumer Zeit erhebt sich immer stärker die Frage, wie das noch weitergehen soll, und wandelt sich allmählich in die Frage nach dem Ende mit Schrecken, das immer noch besser sein soll, als ein Schrecken ohne Ende:

Wo bleibt die Revolution?

 

 

Stefan Neumann hat zur heutigen Thematik einen Kommentar geschrieben:

Hallo Wolfgang,

„Tageskommentar (…) 20.05.14“

Was für eine fehlgeleitete Diskussion ist das denn bitteschön!? Wir können doch nicht ernsthaft über Fakten einer konventionellen Kriegsführung reden? Dann müssen wir auch den anderen Aspekt beleuchten der heutzutage gerne verdrängt wird!
Wo ist denn das nukleare Potential? Oder sind die tausende mit Sprengköpfen besetzten Langstreckenraketen auch nicht mehr einsatzfähig? Ich hasse so etwas!

Da sind wir doch nach einer halben Minute wieder am Ende der Diskussion! Natürlich müssen wir den Krieg ächten und in der Tat jeden Gedanken daran! Aber ich fange doch keine Diskussion mit Idioten an, die ernsthaft nach Aufrüstung rufen! Die gehören in Behandlung und nicht an den runden Tisch!

Liebe Leute, wir sind im Zeitalter der Telekommunikation und reden über jeden beschissenen Sack Reis in China, der auch nur einen Zentimeter zur Seite knickt und es ist nicht mal einem „Journalist“ eingefallen welche Beziehung Russland zu China hat? Wollen wir da ernsthaft über das Waffenpotential dieser beiden Partner reden? Ja, klar, China wäre sicher froh ein paar Millionen Mitesser loszuwerden…

ALSO BITTE! Das geht doch nun wirklich zu weit!

Am Ende schreien wir noch nach einer Angela Merkel die ihre Hosen runter lässt und sich vor einem bekannten Kriegsdenkmal in der Ukraine niederkniet! „Bääähhh! Pfui!“ Würde Volker Pispers sagen…
Das ist ein Scheinthema aller Exzellenz!

Das Einzige was hier passiert, ist die Vorbereitung auf die nächste Stufe des europäischen Finanzreiches, gesteuert durch jene deren Name nicht genannt werden darf. Es geht Russland hier nicht um die kleinen territorialen „Landgewinne“. Es geht darum zu zeigen wie blöd und dämlich unsere Außenpolitik in den letzten Jahrzehnten war und ist! Es sind Warnungen und der Wink mit dem Zaunpfahl, die uns das Hirn spalten und keine Granaten. Und wir merken es nicht einmal! Stattdessen werden wir wie die Sau durch das Dorf getrieben, von denen deren Name nicht genannt werden darf. Respektlos und unverhohlen könnte man es auch bezeichnen, wie wir es versäumt haben Russland als Partner und Freund zu etablieren. Stattdessen hängen wir an der Schürze dessen deren Name nicht genannt werden darf.

Wir brauchen keine Feinde, wir brauchen schon gar keine Opfer! Wir brauchen Freunde und Partner. Doch ohne Respekt und Verständnis geht es nicht.

Russland hat längs seine neuen Verträge mit China gemacht. Die brauchen keinen anderen Gaskunden mehr und schon gar keine Gegner!
Wenn wir so weiter machen wie bisher, wird Russland irgendwann nur noch in schallendes Gelächter ausbrechen wenn es den Namen „Europa“ hört…

Ach so, man soll die Dinge beim Namen nennen? Kapital? Finanz? Macht? Kontrolle?

In London gibt es bereits einen kleinen Bezirk mit eigener Rechtsstaatlichkeit und Kontrolle. Der nächste ist schon bald soweit in Brüssel? In Washington? Sind das noch Fragezeichen?

So, das musste mal wieder raus! Bis die Tage!

 

 

 

 

 

 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de