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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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19. August 2014
 
09.00 Uhr Auto-Sanktionen
 
Man fühlt sich in alte Stummfilmzeiten zurückversetzt. Zur Überbrückung der unüberwindbaren Sprachlosigkeit, drückt Laurel Stan eine Torte ins Gesicht. Stan seinerseits drückt Laurel eine Torte ins Gesicht. Beide wischen sich die Sehschlitze frei, und Laurel holt sich die nächstgrößere Torte und platziert sie mit Anlauf, Stan, in Diskuswerfermanier, holt ebenfalls weit aus ...
 
Das setzt sich fort, bis die Torten zu Ende sind, und irgendwo in einer Ecke neben der Leinwand drischt ein verkommener Pianist auf die Tasten ein und untermalt jede Attacke im Forte-Fortissimo-Modus.
 
Nun heißt es aus dem Kreml,
 
nachdem die Reisebeschränkungs-, Kontensperrungs- und Zahlungsverkehrs-Saktionen angekommen sind, und die Agrar-Einfuhr-Sanktionen von den schrägen Pianisten mit hämischem Stakkato als "wirkungslos", ausgedeutet wurden, weil die Torte viel zu klein gewesen sei, um Schaden anzurichten,
 
man könne ja auch den Import westlicher Automobile verbieten.
 
Und schon wieder rechnen ein paar besonders mit Intelligenz gesegnete Kommentatoren vor, das sei ja gar nicht schlimm, denn erstens würden wir sowieso ganz wenig exportieren, nach Russland, weil wir zweitens nämlich den russischen Markt von russischen Fabrikstandorten aus beliefern, weshalb wir für diese Überlegung nicht mehr übrig haben, als ein müdes Lächeln.
 
Grandios.
 
Da läuft - im Stummfilm - die Badewanne über, doch statt dass einer der Kontrahenten auf die Idee kommt, den Hahn zuzudrehen, während der andere den Stöpsel zieht, haben sie den Anlass der Feindseligkeiten offenbar vollkommen aus dem Auge verloren und bewerfen sich, in grimmer Schuldzuweisungs-Neurose, bis zum Abwinken mit Sahnetorten.
 
In der Ukraine sterben täglich Menschen, doch das scheint den Kontrahenten inzwischen vollkommen egal zu sein. Man bewirft sich gegenseitig mit Sanktionen und verschärft damit die Situation, verfestigt alte Vorurteile und fügt sich gegenseitig immer noch ein bisschen mehr Schaden zu, immer in der Gewissheit, dass man für alles dem anderen die Schuld in die Schuhe schieben könne.
 
Was kommt als nächstes?
 
Da gäbe es eine feine Eskalationsmöglichkeit:
Wenn der Westen schon erklärt, die Russen hätten vergessen, dass die meisten westlichen Autos für den russischen Markt sowieso schon in Russland gebaut werden, dann könnte sich Russland herzlich für den Hinweis bedanken, und die Standorte der westlichen Automobilbauer in Staatseigentum überführen.
 
Die Hoffnung, Amis und EUmis würden daraufhin die Kontensperren aufheben und überhaupt aus dem Sanktionskarussell aussteigen, ist natürlich vollkommen unbegründet. Solange da noch ein paar intakte Sahnetorten herumliegen, werden die auch geworfen.
 
Im Stummfilm kommt danach der Abspann. Stummfilmregisseure wussten noch, dass man aufhören muss, wenn es am schönsten ist.
 
P.S. Inzwischen erreichen mich E-Mails besorgter Leser, die darauf hinweisen, dass das US-Stummfilm-Komiker-Paar nicht aus Stan und Laurel bestand, sondern aus Stan Laurel und Oliver Hardy.
 
Dies ist natürlich korrekt und ich wollte nun wirklich nicht die Geschichte der Cinematografie umschreiben ...
 
Der kleine hintersinnige Witz, den ich mir mit jenen erlaubt habe, die alt genug geworden sind, sich an diese Filme zu erinnern, besteht darin, dass es sich nach meinem Text - zwischen den Zeilen gelesen - um eine masochistische Handlung der Selbstbe-Tortung handelt. Im Grunde könnte nämlich jeder, der sich auf sein solches Sanktions-Eskalations-Spiel einlässt, sich die negativen Folgen auch selbst zufügen, ohne den anderen überhaupt einbeziehen zu müssen. Die Folgen sind klar - und wenn ich die wünsche - warum muss ich dann den anderen erst provozieren, sie mir anzutun?
 
Ja, wahren Masochisten macht es eben mehr Spaß, sich von anderen piesacken zu lassen, als sich selbst Schmerzen zuzufügen, doch auch dann ist der andere eben nicht "schuld", sondern derjenige, von dessen Handeln man sich die erwünschten Lustgewinn verspricht.
 
Gut - nun hab ich's erklärt. Gar nicht schlecht, oder?
Beim Schreiben war ich allerdings noch der Meinung, der eine hieße Stan, der andere Laurel ...
 
'Tschuldigung.
 
 
 
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Regeln einer liberalen
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Egon W. Kreutzer
 
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in Europa
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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