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Der Tageskommentar vom 17. Mai 2014

10.30 Uhr Schikanöse Diskriminierung von Nichtrauchern

Wenn eine Bildungsoffensive sich ausschließlich an Raucher richtet, sollte eigentlich ein Aufschrei der Empörung aus den Reihen der Nichtraucher erschallen, doch offenbar werden diese so wasserdicht von wichtigen Informationen abgeschottet, dass es Ihnen bisher offenbar ncht einmal aufgefallen ist.

Beim Wegwerfen einer leeren Zigarettenschachtel erblickte ich heute eine der größten und tiefsten Erkenntnisse der Menschheit, mit wenigen Worten unwiderlegbar auf den Karton gedruckt.

Kinder von XXXX(e)n werden später selbst oft auch XXXX(e).

Ein wahrhaft unviverseller Lehrsatz, der als letzter, bisher noch ausstehender Beweis für die Mendel'sche Vererbungslehre, die Darwin'sche Evolutionstheorie und die Selbstgewissheit des FC-Bayern (miasanmia) gelten kann.

Welcher Wert auch immer für XXXX eingesetzt wird, der Satz bleibt zweifelsfrei wahr.

Hier einige wenige Beispiele:

  • Kinder von Spechten werden später oft selbst auch Spechte.
  • Kinder von GroKodilen werden später oft selbst auch Grokodile.
  • Kinder von Reichen werden später oft selbst auch Reiche.
  • Kinder von Katholischen werden später oft selbst auch Katholische.
  • Kinder von Lügnern werden später oft selbst auch Lügner.
  • Kinder von Politikern werden später oft selbst auch Politiker.
Womit wir bei Wolfgang Schäuble angekommen wären. Eines der vielen Kinder von Politikern (Vater CDU-Politiker, Abgeordneter im badischen Landtag) die selbst auch wieder welche wurden. Siehe: Mendel - Dominante Merkmale, Darwin - optimierte Anpassung, FC-Bayern - miasanmia.
 
Außerdem gilt für ihn, Kinder von Steuerschlupflochspezialisten werden später selbst oft auch Steuerschlupflochspezialisten. Wen nimmt es Wunder: Schäubles Vater war Steuerberater.
 
Das Kind Wolfgang, inzwischen doch unverkennbar in die Jahre gekommen, nimmt inzwischen nach eigenem Bekunden mehr Steuern ein als je zuvor - und hat dennoch keine Idee und keinen Plan, wie man die "Kalte Progression" aushebeln könnte. Für ihn scheint die "Kalte Progression" so unvermeidlich zu sein, wie die alle Jahre Mitte Mai auftretende "Kalte Sophie", ein Naturphänomen, an dem nicht gerüttelt werden sollte.
Daher fällt es ihm leicht, seinem MitGroKodil Sigmar Gabriel knallhart vorzuschlagen: Er möge doch vorschlagen, wie die Abschaffung der "Kalten Progression" gegenfinanziert werden solle. Schließlich weiß der schlaue Wolfgang ganz genau, dass der dicke Sigmar weder Kndergeld, noch Rentenzuschuss, noch Straßenbau zugunsten der Steuerentlastung der Normalverdiener aufgeben würde, schließlich weiß der schlaue Wolfgang, dass Sigmars Vater Beamter war, dass die Kinder von Beamten folglich später oft auch selbst Beamte werden, und falls nicht, sich dann doch oft auch selbst durch Beamtenmentalität (bloß die Pension nicht gefährden!) auszeichnen, was das Hervorbringen eigener kreativer Gedanken (gefährlich!!!!) absolut ausschließt.
Sonst hätte der dicke Sigmar nämlich antworten können: "Dann steck doch nicht einfach alles in die Tilgung! Auf eine schwarze Null mehr oder weniger kommt's doch nun wirklich nicht an!", und schon hätte er den schlauen Wolfgang in der Falle. Doch das kann er einfach nicht, der Sigmar. Wenn den einer fragt: Soll ich dir lieber die Butter oder die Wurst vom Brot nehmen, dann entscheidet er sich für eins von beiden ...
 
Er kommt nicht einmal auf die Idee, ernsthaft zu fordern, man möge doch denen die Butter- und die Wurstrationen kürzen, die soviel davon haben, dass sie den Segen gar nicht mehr fressen können und daher mit Lebensmitteln spekulieren müssen.
 
Da braucht der schlaue Wolfgang nur zu sagen: Wenn wir die Abgeltungssteuer erhöhen, verscheuchen wir die Wurstfabrikanten, bringen noch mehr Steuerhinterzieher hervor - und müssten am Ende, statt die "Kalte Progression" zu senken, alle Mehreinnahmen in den Bau neuer Strafanstalten stecken! Willst Du das wirklich, Sigmar?
 
Da freut sich das Rotschuppen-GroKodil Sigmar, dass er einen so schlauen Freund hat, unter den Schwarzschuppen-GroKodilen, der für ihn das Denken übernimmt - und zwar so weit vorausschauend, dass das Ziel weit hinter beider Horizont zu liegen kommt, wo es gut aufgehoben ist, damit den nachfolgenden Generationen (Kinder von xxxxen werden später oft auch selbst xxxxe) nicht schon jetzt das ganze politische Futter weggefressen wird.
 
Gäbe es irgendwann keine Probleme mehr, bräuchte es ja auch keine Politiker mehr - und was sollte dann aus deren Kindern werden???
 
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zur aktuellen Steuerdiskussion

 

 

 

 

 

 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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.

Ihr Egon W. Kreutzer

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Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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http://www.cleanstate.de/start.html

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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
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Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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