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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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15. August 2014
 
09.00 Uhr Pulitzer-Preis für Shaun Walker
 
Gut, dass es noch Journalisten gibt, die ihr Handwerk ernst nehmen. Ohne Rücksicht auf die Gefahr für das eigene Leben hat sich Shaun Walker (wie er das geschafft hat, bleibt sein Geheimnis) 10 km von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt - mitten im Feindesland - auf die Lauer gelegt. Wer ihm den Tipp gegeben haben mag? Nun ja. Informantenschutz ist die Lebensgrundlage des Journalisten.
 
Er liegt da also auf der Lauer und hat Erfolg! Um 18.49 Uhr, am 14. August 2014 twittert er in alle Welt:
.
Erm ok so this isn't humanitarian aid. Column of over 20 APCs, 10km from the Ukraine border, and heading closer
 
Dann startet die gefährlichste Verfolgungsjagd aller Zeiten. Während der Militärkonvoi auf befestigten Wegen langsam vorrückt (sehr, sehr langsam!) robbt Shaun Walker ohne den Kopf auch nur um Millimeter zu heben im Straßengraben hinterher. Immer wieder macht der Konvoi eine Pause, als wollten die russischen Soldaten ihren Verfolger um keinen Preis verlieren. Wussten sie von seiner Anwesenheit? Es scheint so. Vermutlich war es der Kommandeur der Truppe, der den sehnlichen Wunsch in seiner russisch-dekadenten Seele verspürte, als Kriegsheld auf die Titelseiten von The Telegraph und The Guardian zu gelangen.
 
Endlich, nach einer Stunde und 39 Minuten ist es geschafft. Konvoi und Shaun Walker haben die russisch-ukrainische Grenze erreicht. Erneut zückt Shaun Walker sein Twitter-Instrument und teilt der Welt mit:
.
So @RolandOliphant and I just saw a column of APCs and vehicles with official Russian military plates cross border into Ukraine.

 

Was den amerikanischen und britischen Geheimdiensten verborgen blieb, was Poroschenkos Generalstab nicht entdecken konnte, was allen Satellitenaugen entging, hat Shaun Walker der Welt mitgeteilt.
 
Später, zurück im Hotelzimmer - wo auch immer, das wird sein Geheimnis bleiben - und nach einer heißen Dusche und dem obligatorischen Johnny (nicht Shaun!) Walker muss er dann noch ein bisschen nachgearbeitet haben. Woher sollten sonst die detaillierten Informationen kommen, die von allen Blättern weltweit auf die Titelseiten gehoben wurden.
 
Die Russen hätten - auf russicher Seite! - abgewartet, bis es dunkel war. Hätten dann, um noch weniger aufzufallen, im Schutze eben dieser Dunkelheit einen Feldweg! (wie ausgebufft!) benutzt, um bis an eine Lücke im Grenzzaun zu fahren (Welch ein Glück! Eine Lücke! Sonst hätten sie womöglich tagelang am Grenzzaun entlang fahren müssen) und durch diese hindurch direkt ins Separatistengebiet zu gelangen, wo sich ihre Spur erwartungsgemäß verlor.
 
23 gepanzerte Mannschaftstransportwagen hat Shaun Walker unter Einsatz seines Lebens gezählt! Dazu Tankfahrzeuge! Offenbar ist ein Vormarsch über tausende Kilometer geplant! Und weitere Versorgungsfahrzeuge - offenbar unzählbar viele, denn zu deren Zahl hat Shaun Walker nichts überliefert.
 
Er war wohl zu sehr damit beschäftigt, die Nummernschilder der Fahrzeuge zu überprüfen - und stellte tatsächlich fest: Allesamt klar und deutlich erkennbar - und allesamt russische Militär-Kennzeichen.
 
Die müssen sich sehr sicher gewesen sein, die Russen, im Schutz der Dunkelheit, auf dem Feldweg, von niemandem gesehen zu werden. Und natürlich wollte der fotogeile Kommandeur jeden Eindruck einer Fälschung vermeiden, wenn sein Bild auf den Titelseiten erscheinen würde. Vermutlich hat er die Fahrzeuge deshalb so klar und deutlich kennzeichnen lassen.
 
Wladimir Putin soll sich vor Schreck an seinem grünen Tee verschluckt und sich die Tonsillen verbrüht haben, als er am Morgen als erstes auf die Titelseite des Telegraph schaute. Kein Wunder, dass von ihm bisher noch kein Wort dazu zu hören war. Der Arzt hat ihm absolutes Sprechverbot erteilt.
 
Auch das ein Erfolg von Shaun Walker!
 
Gebt dem Mann den Pulitzer Award - und schickt sämtliche Geheimdienstler in den Ruhestand. Wo engagierte Journalisten so penibel über die russisch-ukrainische Grenze wachen, braucht es keine Schlapphüte mehr! Und wer Putin zum Schweigen bringen will, muss einfach nur dafür sorgen, dass eine möglichst erschreckende Meldung in der britischen Boulevard-Presse erscheint. Die nimmt er nämlich so ernst, der Putin, dass er sich schon mal an seinem Tee verschluckt.
 
Vor Lachen!
 
Nachtrag, 20.20 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit
 
Gottseidank, der Spuk hat ein Ende. Die russische Geisterarmee wurde von ukrainischen Truppen vernichtet. Es ist alles so schnell gegangen, dass die gepanzerten Fahrzeuge und die Begleitfahrzeuge vollständig pulverisiert waren, bevor Shaun Walker und sein Fotograf auch nur ein einziges Foto des Gemetzels schießen konnten.
 
Diese von hinten bis vorne erlogene Geschichte hätte Baron Münchhausen nicht schöner auftischen können, zumal sie in unseren Medien immer schön verwoben wird, mit dem anderen, humanitären Konvoi Russlands, der wirklich unterwegs ist, aber von Poroschenko und seinen US-Beratern nicht durchgelassen wird, und dem angeblich ebenfalls unterwegs befindlichen ukrainischen Hilfskonvoi, von dem wir glauben sollen, damit sei Hilfe für Donezk und oder Lugansk unterwegs.
 
Das ist das trojanische Pferd!
Damit sollen die so genannten prorussischen Separatisten aus ihren sicheren Verstecken gelockt werden, um sie auf dem Präsentierteller abknallen zu können.
Seit wann schicken Belagerer Hilfsgüter in belagerte Städte?
 
Das ist so verquer, dass nur deutsche Qualitätsmedien, und andere gibt es offenbar schon lange nicht mehr, diese gequirlte Scheiße allen Ernstes so verbreiten können.
 
Oh Gott, lass Hirn regnen!
Der Überfluss an Geistlosigkeit ist nicht mehr zu ertragen.
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
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Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Regeln einer liberalen
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Egon W. Kreutzer
 
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Florian Stumfall
 
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Vom Untergang der Freiheit
in Europa
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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