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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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13. August 2014
 
10.00 Uhr IN MEMORIAM WALTER U.
 
Der 13. August ist ein besonderer Jahrestag für Deutschland. An diesem 13. August vor 53 Jahren haben wir erstmals unwiderlegbar erfahren, dass die Lüge und der Kommunismus so untrennbar zusammengehören, wie der Papst und der Petersdom.
 
Hatte Walter U. nicht noch wenige Tage vorher in seiner unnachahmlichen Sprechweise mit dem leichten Alterskieks im schönsten Polit-Sächsisch noch verkündet:
 
"Niiiemand haddie Absichd, eiine Mauer zu bauen!"
 
Und dann? Dann wuchs sie aus der Berliner Erde, roh und grob teilte sie die vier Sektoren in nur noch zwei. Berlin, die Stadt mit dem Sonderstatus, mit den Vorbehaltsrechen der vier Mächte versehen, aus der Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 gestählt hervorgegangen, weil Rosinenbomber ein ganzes Kraftwerk und die zugehörige Kohle einflogen, nachdem Ernst Reuter in die Mikrofone der freien Journalisten gerufen hatte:
 
"Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt",
 
war nach der großen Lüge zur "geteilten Stadt" geworden.
 
Und so. als wollte die Geschichte sich wiederholen, sind in diesen Tagen wieder die Rosinenbomber der USA unterwegs und werfen Tonnen von Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten da ab, wo Zehntausende von Jesiden in unwirtlichen Bergregionen vor dem Terror des Islamischen Staates Zuflucht suchen.
 
Da werden Erinnerungen wach und wandeln sich in Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft und die Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft wandelt sich in den Willen, die Kurden auch durch Waffenlieferungen aus Deutschland zu unterstützen. Die Verteidigungsministerin hat bereis versprochen, "nicht letale Dinge" zur Verfügung zu stellen, also schusssichere Westen, Nachtsichtgeräte und Unimogs, damit die "letalen Dinge" besser zur Wirkung und zum Einsatz kommen können. Niemand hat die Absicht, wirkliches Kriegsgerät zu liefern, heißt es noch, während die USA auch hier wieder vorbildlich vorangehen und mit Schusswaffen und Munition, vermutlich auch mit Minen, Panzer- und Luftwabwehr-Raketen dafür sorgen, dass der Krieg der ISIS / IS da zum Stillstand kommt, wo die Demarkationslinien in den Generalstabskarten längst eingezeichnet sind.
 
Niemand hat die Absicht, Bodentruppen zu entsenden.
 
Diese glaubhafte - weil nichtkommunistische - Beteuerung, hat alle Parteien des Bundestages in der Überzeugung geeint, den humanitären Krieg zu unterstützen, selbst Gregor Gysi meint, man müsse Waffen an die Kurden liefern - und stellt sich damit an die Seite des Fortsetzung-der-Diplomatie-mit-anderen-Mitteln-Ministers Steinmeier, was auch als ein Signal verstanden werden kann, endlich von den anderen als "regierungsfähig" eingstuft zu werden.
 
Der andere Brandherd dieser Welt, erlebt derweil Schreckliches. Im Freiheitskampf der wahren Ukrainer gegen die russischen Eroberungsgelüste heißt es aus dem zwar "post-" aber halt immer noch "kommunistischen" Hauptquartier im Kreml:
 
Niemand hat die Absicht, in der Ukraine einzumarschieren.
 
Doch was erleben wir, heute am Jahrestag des Mauerbaus in Berlin? Eine schier endlose Marschkolonne von hunderten von schweren Transportern rückt mit hoher Geschwindigkeit auf die Ukraine zu. Mag da glauben, wer will, dass da tatsächlich nur eine humanitäre Hilfslieferung unterwegs ist. Braucht man dazu wirklich diesen bedrohlichen Aufmarsch? Für die paar Zivilisten, die sich noch in Lugansk aufhalten?
Die Lüge ist so durchsichtig, die Absicht so klar erkennbar, dass selbst der kritische Analyst Rasmussen, von dem noch nie ein unbedachtes Wort zu hören war, die Lage so ernst einschätzt, dass er in Kiew hoch und heilig versicherte, die NATO stehe bereit, die Ukraine zu unterstützen.
 
Das sind klare Worte. Glaubwürdige Worte.
 
Auch der Krieg gegen den Irak begann mit solchen klaren und glaubwürdigen Worten. Die Invasion kam damals doch nicht überraschend. Saddam Hussein bekam sogar die Chance, den Krieg noch abzuwenden. Er hätte nur, nach Verkündung des an ihn persönlich gerichteten Ultimatums vom 17. März 2003 binnen 48 Stunden das Land verlassen müssen, und Bombardierung und Einmarsch hätten niemals stattgefunden.
 
Klare und glaubwürdige Worte kommen zum Glück auch immer häufiger und immer unüberhörbarer aus Berlin. Ja, wir werden unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung mit dem gleichen Stolz und den gleichen Mitteln in alle Welt exportieren, wie es uns unsere Freunde in Washington vorexerzieren. Wo auch immer die westliche Welt von Terroristen und Massenvernichtungswaffen bedroht wird, oder unschuldige Zivilisten unter Terror- und Unrechtsregimen zu leiden haben, werden wir von nun an unserer Verantwortung gerecht werden.
 
Von Deutschland wird nie wieder Krieg ausgehen. Das haben wir uns nach 1945 geschworen. Deswegen werden wir uns jetzt mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln daran machen, der Welt den Frieden zu bringen. Eine Wende um 180, wenn nicht gar um 360 Grad! Dazu ist es erforderlich, verantwortungsvoll gegen alle vorzugehen, die unseren Frieden nicht wollen, sich ihm mit Waffengewalt entgegenstellen. Soll man die gewähren lassen?
 
Nein. Der Friedliebende muss stark und in der Lage sein, die lodernde Fackel des Friedens überall da zu entzünden, wo noch Dunkelheit herrscht und Anarchie, wo engstirnige Despoten ihre Macht entfalten und uns den Zugang zu ihren Märkten und Rohstoffen verwehren, um uns zum Krieg zu provozieren.
 
Doch solche Provokationen verfangen nicht, bringen uns nicht von unseren friedensstiftenden Maßnahmen ab, werden uns nicht daran hindern, uns mit den wahren Bannerträgern des Friedens zu verbünden, bis jenes Reich des Friedens errichtet ist, in dem die Sonne nie untergeht.
 
Wir Deutschen wissen, wie es ist, wenn eine Schandmauer das Land trennt, Familien zerreißt, Brüder und Schwestern entfremdet. Doch ist nicht jede gegen den freien Westen errichtet Grenze ebenfalls eine Schandmauer, die dem friedlichen Miteinander der Menschheit im Wege steht? Nieder mit allen Grenzen, die unsere friedliebenden Nachbarvölker noch von unserem Friedensreich trennen! Kommet her zu uns alle, die ihr
unter Fremdherrschaft und Knechtschaft leidet. Tretet ein in die EU, in die NATO, in die westliche Friedensgemeinschaft, bis der Erzfeind in seiner Isolation sich zwangsläufig selbst auflösen wird.
 
 

 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
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... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall
 
Das EU-Diktat
 
Vom Untergang der Freiheit
in Europa
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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