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Michaela Salewski-Renner
Die Handball-Helden
für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren.
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4. Juli 2014
 
09.00 Uhr Die Lebensversicherung - Unser aller Staatsvertrag
 
Nun haben Sie es doch getan. Versicherte, deren Verträge in den nächsten beiden Jahren zur Auszahlung fällig werden, müssen auf Teile ihres bei der Versicherung angelegten und von der Versicherung verzinsten Vermögens verzichten, damit die Versicherungen ihren Verpflichtungen auch in fernerer Zukunft noch nachkommen können.
 
Bedenkt man, dass es sich um Verträge handelt, bei denen der eine Vertragspartner, nämlich der Versicherungsnehmer, über 20, 25 oder 30 Jahre seinen vertraglichen Verpflichtungen durchgehend vollständig nachgekommen ist, dann müsste man von Betrug sprechen, wenn der andere Vertragspartner, nämlich der Versicherer, dann, wenn er seine Leistung zu erbringen hat, sich einfach weigern würde, die versprochene Leistung in voller Höhe zu erbringen.
 
Also haben sich die ehrenwerten Lebensversicherer erinnert, dass sie von einer Regierung regiert werden, die auch ihre Versicherungsnehmer regiert, und haben diese Regierung gebeten, doch ein Gesetz zu erlassen, das sie geradezu dazu zwingt, weniger zu leisten als sie leisten müssten.
 
Die Absicht das zu tun, besteht ja seit ein paar Jahren, einige werden sich an meine diesbezügliche Warnung erinnern, doch da fürchtete man sich noch vor dem Protest der Öffentlichkeit. Nun hat man das Thema abkühlen lassen, es öffentlich überhaupt nicht mehr erwähnt - und weil ganz Deutschland nun wieder einmal vom Fußballfieber geschüttelt wird, wurde diese "Enteignung" kurz vor dem entscheidenden Viertelfinalspiel Frankreich : Deutschland ins Gesetzbuch geschrieben, in der Hoffnung, dass die Geschädigten das erst merken (wenn überhaupt) wenn die Versicherung die reduzierte Leistung erbringt.
 
Natürlich hängt die Regierung dem ganzen das Mäntelchen der Gerechtigkeit um, erklärt also, man müssen den einen das nehmen, was ihnen zusteht, damit die anderen wenigstens so viel bekommen, wie den einen nun gerade noch zugestanden wird - weil alles andere ungerecht wäre.
 
Wenn das das herrschende Gerechtigkeitsprinzip in dieser Republik wäre:
 
Der Monatssatz der Grundsicherung müsste bei ungefähr 2.000 Euro liegen und der Mindestlohn mindestens bei 16 Euro!
 
Es ist aber nicht das herrschende Gerechtigkeitsprinzip, es ist auch nicht ein ausnahmsweiser Anfall von Gerechtigkeitsliebe, es ist schlicht eine neue, vollkommen ungerechtfertigte Rettungsaktion.
 
Wir sind nach der Banken- und Euro-Rettung inzwischen bei der Versicherungsrettung angekommen. Dafür werden allerdings (noch) nicht Steuergelder eingesetzt, sondern erst einmal nur die Beitragsleistungen der Versicherten. So, wie es bei der staatlichen Rentenversicherung schon lange der Brauch ist, nämlich jede Menge versicherungsfremder Leistungen einfach aus den Beitragseinnahmen der Versicherten zu nehmen und als "Staatsknete" auszugeben. Das funktioniert bestens, und außer Gert Flegelskamp regt sich darüber kaum jemand auf.
 
Was da gerettet wird, ist nicht das Ersparte der Versicherten, es sind die Gewinne und das Vermögen der Versicherungen und ihrer Aktionäre!
 
Das Gesetz sieht vor, dass 90% der Gewinne der Lebensversicherer an die Versicherten ausgeschüttet werden müssen. Das ist ein gerechter Ansatz, denn schließlich entstehen diese Gewinne ja ausschließlich dadurch, dass die Versicherten den Versicherungen ihr Geld zur Verfügung stellen, damit diese damit spekulieren können.
Selbstverständlich haben die Versicherungen jede nur denkbare Möglichkeit, von ihren tatsächlichen Gewinnen nur kleine Teile in der Bilanz der Lebensversicherung erscheinen zu lassen. Dienstleistungsunternehmen aller Art, im Besitz verbundener oder befreundeter Unternehmen fakturieren Leistungen zu nicht marktgerechten Preisen und schütten die Gewinne an ihre Eigentümer aus, um nur eine Möglichkeit der Gewinnreduzierung anzusprechen.
 
Was jedoch, im Hinblick auf die jetzt angeblich drohende Zahlungsunfähigkeit einiger weniger Versicherer - die meisten schütten nach wie vor prächtige Gewinne an ihre Aktionäre aus - von besonderer Bedeutung ist, ist Gerhard Schröders grandioses Gesetzeswerk zur Steuerfreistellung von Gewinnen aus dem Verkauf von Beteiligungen.
 
Das war lange genug vorher kommuniziert worden, um den Versicherungen die Möglichkeit einzuräumen, ihre stillen Reserven aufzulösen. Zum Teil noch aus Vorkriegszeiten stammendes Versicherten-Vermögen, das in Filetgrundstücken in den Innenstädten der Metropolen aufbewahrt wurde und in den Bilanzen mit Werten ausgewiesen war, die nur einem Bruchteil des tatsächlichen Marktwertes entsprachen, hätten jeder Versicherung die Möglichkeit gegeben, auch nach der Versteuerung der Differenz zwischen Bilanzwert und erzieltem Verkaufspreis, jede Niedrigzinsphase zu überstehen, ohne damit an den Rand der Zahlungsunfähigkeit zu geraten.
 
Nur - diese Reserven sind bei einigen Versicherern nach dem 1. Januar 2002 verschwunden. In den Bilanzen stehen zwar immer noch nahezu unveränderte Werte in der Zeile "Immobilienbesitz", doch die Objekte, die dahinterstehen, sind ganz andere.
 
Das Prozedere war einfach. Der Immobilienbesitz wurde bis Ende 2001 zügig in eigens gegründete Tochtergesellschaften, zumeist Immobilienfonds ausgelagert, um das Vermögen als "Beteiligung" deklarieren zu können. Natürlich entstanden die Veräußerungsgewinne dort und so, dass die 90%ige Beteiligung der Versicherten weitgehend vermieden werden konnte - und aus dem, was man - gewinngemindert - als Veräußerungserlös erzielte, wurden nagelneue, zum Teil auch überteuerte Immobilien erworben, die eine kontinuierliche Vermögensentwicklung vorgaukelten, obwohl die Gans bei lebendigem Leibe inzwischen fast vollständig ausgenommen worden war.
 
Hinzu kam, dass die Vorschriften für die Sicherheit der Anlagen der Lebensversicherer gelockert wurden, was es ermöglichte, den Anteil spekulativer Anlagen im Versicherungsvermögen zu erhöhen. Auch das führte spätestens 2008 zu den Vermögensverlusten, die jetzt beklagt werden.
 
Gut, dass wir eine so weise Regierung haben, die keine Versicherung pleite gehen lässt.
 
Den Versicherten würde das weniger schaden als die jetzt getroffene Entscheidung, denn so wie es bei den Banken einen Einlagensicherungsfonds gibt, gibt es auch im Bereich der Kapitallebensversicherungen Sicherungsmaßnahmen, die das Vermögen der Versicherten vor der Zahlungsunfähigkeit eines Institutes schützen.
 
Den Aktionären, Aufsichtsräten und Managern der Lebensversicherung würde es allerdings zeigen, dass der allzu großzügige Umgang mit den Geldern der Versicherten auch einmal ins Auge gehen kann.
 
Das wiederum wäre für die große Masse der Versicherten ein größerer Vorteil als das jetzt verkündete Märchen von der "Generationengerechtigkeit innerhalb der Versichertengemeinschaft".
 
 
 
 
 
 
 
 
P.S.: Heute gibt es keinen Newsletter. Statt geistiger, ist körperliche Arbeit angesagt.
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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

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eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

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engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

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http://www.labournet.de

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H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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