Der Euro am Fleischerhaken

Egon W. Kreutzer
Das Euro-Schlachtfest
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4. Juni 2014
 
09.00 Das Geld wächst auf den Öko-Siegeln
 
Arte - das öffentlich-rechtliche Feigenblatt deutsch-französischer Provenience - hat gestern Abend wieder einmal ein erstaunliches Stück guter journalistischer Arbeit ausgestrahlt. Die Sendung: "Die Bio-Illusion" wird übrigens am Freitag, 6.6. um 8.55 Uhr und am Samstag, 14.06. um 10.15 Uhr wiederholt. Außerdem kann sie online hier Arte - Die Bio-Illusion gesehen werden.
 
 
"Die ökologische Buntheit passt in kein Formular
und nicht in die Köpfe dieses Systems."
 
Ein Schlüsselsatz aus dem Mund eines Bio-Bauern, der resigniert hat, steht am Anfang der Sendung.
 
Es gibt von meiner Seite aus dazu nicht mehr viel zu sagen. Die Entwicklung war absehbar. Nachdem die ersten Pioniere im wörtlichen Sinne im Schweiße ihres Angesichts bewiesen hatten, dass es möglich ist, natürlich-gesunde Lebensmittel zu erzeugen, nachdem sie einen kleinen Teil der Öffentlichkeit davon überzeugt hatten, dass diese Lebensmittel mehr Aufwand, mehr Arbeit, mehr Nachdenken erfordern und daher mehr kosten müssen als industriell erzeugte Massenware, nachdem die Sehnsucht der Verbraucher nach besserer Ernährung tatsächlich sichtbar wurde, machten sich die Goldgräber auf und steckten ihre Claims ab. Im wörtlichen Sinne in Ländern wie Rumänien, wo landwirtschaftliche Flächen im großen Stil zusammengekauft und in die neue Bio-Industrie eingebracht wurden, im übertragenen Sinne da, wo mit (EU-)Verordnungen und Gütesiegeln aus echtem "Bio" ein "Pseudo-Bio" gemacht wurde, das einerseits vieles erlaubte, was die wirklichen Bio-Bauern vehement ablehnen - und andererseits die wahre biologische Landwirtschaft mit unendlichen bürokratischen Hindernissen an die Wand drängten.
 
Nach diesem Bericht ist die Gefahr groß, "Bio" einfach nur noch zum Kotzen zu finden.
 
Was tun? Schwierige Frage.
Sehr schwierige Frage.
 
Bio künftig verweigern - und damit den gleichen "Investoren" das Geld für ihre anderen, "konventionell" produzierten Nahrungsmittel in den Rachen werfen? Das kann es nicht sein. Auch wenn man leicht, scho alleine aus Kostengründen dazu neigt, wenn man schon "Müll" verzehren muss, wenigstens den billigeren "Müll" zu kaufen.
 
Nahrungsmittel aus dem Supermarkt generell boykottieren?
Das kann auch nicht funktionieren. Zu viele Menschen in den Ballungsräumen können gar nicht mehr anders. Wo gibt es noch den Gemüsehändler, der frische Ware aus der Region feilbietet? Wo noch den Fleischer, der die Kühe und Schweine noch selbst gekannt hat, von Bauern, die er persönlich kannte?
 
Der Ausweg ist schwer zu finden. Wem es möglich ist, empfehle ich, einen kleinen Anfang mit der Selbstproduktion zu machen. Küchenkräuter wachsen auf jedem Balkon. Tomaten auch. Ein kleiner Gemüse- und Obstgarten befriedigt schnell den Bedarf einer ganzen Familie. Was jedem möglich ist - ist es, einmal aus der Stadt raus zu fahren, über die Dörfer. Fast überall gibt es inzwischen einen "Hofladen". Nicht jeder hat für jeden das passende Sortiment, doch Sie werden eine Lebensmittel-Quelle finden, die Ihnen gefällt. Und wenn Sie den Familienausflug hin und wieder durch einen Einkauf im Hofladen ersetzen, sparen Sie vielleicht noch Geld, obwohl Sie für die besseren Produkte auch mehr bezahlen.
 
Das sind die Möglichkeiten.
Dass es nicht mehr und noch bessere gibt, hängt damit zusammen, wie wir uns auf dieser Erde organisiert haben. Es hängt zusammen mit den Machtstrukturen und den wirtschaftlichen Interessen, die in den Menschen nur noch billige Produktionsfaktoren und gewinnbringende Konsumenten sehen.
 
Einen Weg, sich daraus zu befreien, hat Karl Waldecker mit seinem visionären Buch "GLOCALIS" aufgezeigt.
 
Was er beschreibt, ist keine Seifenblase aus Wolkenkuckucksheim, sondern ein erreichbares Ziel, das von uns nicht mehr erfordert, als es zu wollen. Dann kann der Weg Schritt für Schritt gegangen werden.
 
Das allerdings erfordert Engagement, Zeit, die Kraft, trotz Rückschlägen nicht aufzugeben, den Mut, sich dafür einzusetzen, Mitstreiter zu gewinnen - und das alles nicht, um schnell und mühelos reich zu werden, sondern um die Welt für uns und unsere Nachkommen fair zu ändern.
 
Und das ist auch der Untertitel seines Buches: "Die Welt fair ändern!"
 

 


Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt
fair ändern

 
 
 
 
  • Die Chancen zur friedlichen Veränderung sind da.
    Wir sollten sie ergreifen, solange noch Zeit ist.

    Der Druck im Kessel wächst - und dann stellt sich die Frage:
Wo bleibt die Revolution?
 
Die Wahl zum EU-Parlament hat an der Sollbruchstelle der Macht neue Risse auftreten lassen.
 
Wird man die Spannungen zwischen den Bürgern und dem politischen System noch abbauen können, bzw. überhaupt abbauen wollen, bevor das Vertrauen endgültig zerbricht?
 
 
 
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Egon W. Kreutzer beschreibt die Stärke des herrschenden Systems - und er zeigt seine Schwachstellen auf. Dieses Wahlergebnis passt gut in seine Prognosen für die Zukunft Deutschlands und Europas.

 

 

 

 

 

 
 

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Neuerscheinung Mai 2014

Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht


 

24. Mai 2014

Schon wieder wurde ein totes Neugeborenes gefunden.

Die Mutter hatte es wohl in einer Zugtoilette zur Welt gebracht - denn dort wurde es gefunden.

Nun drohen ihr fünf Jahre Gefängnis wegen Kindstötung.

Die Nachrichten, ob in Rundfunk, Fernsehen oder den Boulevard- Blättern, berichten entweder kurz, sachlich und nüchtern, oder emotional überladen und Schuld zuweisend.

Nicole Eick hat in Frauenhäusern, Schwangerenberatungsstellen und im klinischen Sozialdienst gearbeitet. Sie kennt das, was wir verharmlosend "Soziale Brennpunkte" nennen, aus eigener Anschauung aus nächster Nähe.

Ihr Roman beleuchtet nicht nur die schreckliche Tat. Sie schildert die ausweglos erscheinende Notlage einer Kindsmutter, die fast selbst noch ein Kind ist, sie zeichnet die Situation der Familie nach - wenn man das, wo sie lebt, so nennen kann - und sie kümmert sich um die Aspekte des Umfeldes, vom Obdachlosen, der das Kind beim Stöbern in den Mülltonnen noch lebend findet, bis hin zu den Ermittlungen der Polizei, den Aufregungen in den Zeitungsredaktionen und den Befürwortern und Gegnern von Babyklappen und großzügigerern Adoptionsregeln.

ABFALL ist ein mitreißender, spannender Roman, der Missstände nicht aufzählt, sondern beim Lesen miterleben lässt.

ABFALL wirft Fragen auf, die unsere Gesellschaft endlich beantworten muss, wenn wir uns nicht alle paar Wochen wieder darüber erregen wollen, wenn irgendwo ein toter Säugling gefunden wird.

ABFALL ist im EWK-Verlag erschienen, nachdem die renommierten Verlage der Autorin gesagt haben: "Das will niemand lesen."

Wollen Sie es auch nicht lesen?

 

Oder doch?


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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