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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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1. September 2014
 
12.05 Uhr Entsetzen und Ratlosigkeit
 
Gleich zwei Autoren der Süddeutschen Zeitung, Daniel Brössler und Julian Hans waren mit der mühevollen Aufgabe betraut, die Entwicklung um den Ukraine-Konflikt in den schwärzesten Farben auszumalen.
 
Putin lässt den Westen rätseln, fabulieren sie, und bei der EU würden Entsetzen und Ratlosigkeit regieren.
 
Starke Worte, um das in den Dreck zu ziehen, was vernunftbegabten Menschen als die einzig gangbare Lösung erscheint, um die Eskalation zu beenden und wieder Frieden zu schaffen.
 
Welches Rätsel hat Putin dem Rest der Welt aufgegeben? Was hat das Autorengespann derart ins Schleudern gebracht?
 
Nun, Putin hat einen offenen Dialog zu Fragen der politischen Organisation der Gesellschaft und der Staatlichkeit im Südosten der Ukraine gefordert.
 
Und damit überfordert er offenbar, zumindest nach Auffassung dieses Autorenteams, die intellektuellen Fähigkeiten sämtlicher politischen Schwergewichte der EU, die in angeblich in Entsetzen und Ratlosigkeit verfallen sind.
 
Oder sollten Entsetzen und Ratlosigkeit vielleicht daher rühren, dass in der Ukraine immer wieder russische Panzer gesichtet werden?
 
Die Ukraine ist voll mit russischen Panzern. Die ganze ukrainische Armee, die gegen die Separatisten vorgeht, ist mit russischen Panzern ausgerüstet. Soweit bisher nicht von irgendwoher deutsche, amerikanische oder französische Panzer an Poroschenko geliefert wurden, gibt es von Kiew bis Lugank ausschließlich russische Panzer.
 
Putin hat erklärt, er werde nicht militärisch eingreifen.
 
Das Gerede von einer dritten Front mit regulären russischen Einheiten wird ausschließlich von interessierter Seite gestreut und von unseren "Qualitätsmedien" in alarmistischer Weise weit und weiterverbreitet. Beobachter der OSZE bestätigen diese Meldungen jedoch nicht. Sie berichten allerdings von russischen Freiwilligen, die sich den Verbänden der Separatisten angeschlossen hätten. Solche "Freiwilligen" gibt es allerdings auch an der Seite der Regierungstruppen der Ukraine. Poroschenko macht daraus ebensowenig ein Hehl, wie die Kommandeure der Separatisten. Für wahrscheinlich erachtet es die OSZE, dass die Separatisten "von irgendwoher" Nachschub an Waffen und Munition erhalten. "Von irgendwo her" schließt Russland als Lieferant nicht aus, zeigt jedoch, dass es auch dafür keine Beweise gibt.
 
Die Ansage, die seit dem Wochenende überall zu hören ist, Russland befände sich im Krieg gegen Europa ist, auch wenn sie aus dem Mund der litauischen Präsidentin Dalia Grybauskaite kommt (die es ja schließlich wissen muss, als Präsidentin einer europäischen Großmacht, die soeben von russischen Truppen überfallen wurde), völliger Blödsinn.
 
Der Krieg, den es gibt, und den die USA und die EU angefangen haben, ist ein Handels-, Wirtschafts- und Währungskrieg. Ein Hin und Her von Sanktionen und Gegenmaßnahmen, das nun im Einfuhrverbot von russischem Kaviar eine neue Eskalationsstufe erklimmen soll, vielleicht, weil man hofft, damit auch bei bisher eher unaufgeregten westlichen Kaviarkonsumenten Stimmung gegen Russland machen zu können.
 
Sollte es jedoch tatsächlich Entsetzen und Ratlosigkeit in der EU geben, weil Putin der Auffassung ist, man müsste in Verhandlungen eintreten, dann kann das eigentlich nur daran liegen, dass man nicht mehr weiß, wie man dieser vernünftigen Forderung noch ausweichen kann, obwohl man nichts mehr scheut, als Verhandlungen, die diesen Bürgerkrieg beenden könnten.
 
Dass Angela Merkel dazu allerdings erklärt hat, ein militärisches Eingreifen komme nicht in Frage, und damit weder auf die militärische noch auf die von Putin angebotene diplomatische Karte setzen will, ist mit "Entsetzen und Ratlosigkeit" nicht mehr in Einklang zu bringen. Das klingt eher nach Aussitzen und Beratungsresistenz.
 
Der Versuch der westlichen Wertgemeinschaft, sich die gesamte Ukraine, also einschließlich der Krim einzuverleiben, scheint gescheitert. Übrig ist ein Scherbenhaufen.
Putin regt an, ans gemeinsame Aufräumen zu gehen und eine neue Ordnung zu schaffen.
 
Die Sanktionsgemeinschaft kann nicht ernsthaft davon ausgehen, dass Putin diesen Job ganz alleine und vollständig im Sinne des Westens erledigt, fordert genau dies jedoch seit Beginn des Konflikts. Er möge einwirken, seinen Einfluss geltend machen, damit die Separatisten die Waffen niederlegen.
 
Warum fordert niemand Poroschenko auf, seinen Feldzug zu beenden?
Hat irgendjemand je gehört, die Separatisten hätten sich in den Kopf gesetzt, in Kiew einzumarschieren, sollte sich ihnen niemand entgegenstellen?
 
Der Krieg wäre schnell zu Ende, wollte man ihn in Kiew beenden. Es wäre dann ein Krieg ohne Sieg - und man müsste sich anschließend in demokratischen Prozessen mit den Zielen und Vorstellungen beider Seiten so lange auseinandersetzen, bis eine Lösung gefunden ist, die geeignet ist, weitere Konflikte zu verhindern.
 
Darauf kommt es doch eigentlich an. Eine langfristig tragfähige Lösung zu entwickeln.
 
Genau das schlägt Putin vor.
 
Was geht in den Köpfen derjenigen vor,
die sich darauf nicht einlassen wollen?
 

 
 
 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
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Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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