Jetzt viele Bücher zum Sommer-Sonne-Urlaubs-Preis!
Wo? --- hier
  Reset - home - neu laden

 Start

 Paukenschläge

 Tageskommentare
 Bücher  Kontakt  Impressum

 
 Geld Gesundheit  Gastbeiträge
Paukenschlag
am Donnerstag
No. 21 /2014
vom 5. Juni 2014


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

Druckversion
Kommentare lesen schreiben

Druckversion: Sigbert Döring
 
USA - Hegemon im Niedergang
 
Der Zusammenbruch einer Weltmacht vollzieht sich langsam, fast wie in Zeitlupe. Doch wenn er erst einmal begonnen hat, ist er kaum noch zu stoppen.
 
Jenga, ein Bauklötzchen-Spiel, bei dem es den Spielern darum geht, nach und nach einen Stein nach dem anderen aus einem relativ hohen Turm herauszuziehen und den unten abgebauten Stein an der Spitze des Turmes wieder anzubauen, bietet sich als anschauliche Analogie an. Jede gelungene Aktion eines Spielers schwächt die Statik des Bauwerks etwas mehr. Oben wird der Turm schwerer, während der Unterbau immer fragiler wird.
 


Erstaunlicherweise stehen die USA noch, so wie auch ein bereits gefährlich instabiler Jenga-Turm noch steht, im Grunde nur mehr aus Gewohnheit. Doch schließlich wird ein winziger Anstoß, ein lautes Niesen vielleicht, genügen - und der wankende Riese bricht vollends in sich zusammen.
 
 
Wer zieht nun aber an den Klötzchen des einstigen Landes der unbegrenzten Möglichkeiten?
 
Beginnen wir in der Aufzählung mit einem der schlimmsten Verluste, den die USA in letzter Zeit hinzunehmen hatten:
 
Edward Snowden.
 
Ein winziges Steinchen, fest verbaut im Machtgefüge der Geheimdienste, quittierte den Dienst auf außergewöhnliche Weise. Seine unerlaubte Entfernung von der Truppe hat den USA einen so massiven Imageverlust zugefügt, dass das Schäumen vor Wut, mit dem die Überstellung zur Verhängung der Todesstrafe gefordert wird, nur noch als der Schmerzensschrei eines ins Mark getroffenen Tieres interpretiert werden kann. Was bei Bradley Manning fast noch mühelos gelang, ihn nämlich vor ein Militärgericht zu stellen und zu 35 Jahren Gefängnis zu verurteilen, weil er US-amerikanische Kriegsverbrechen über Wikileaks öffentlich machte, ist schon bei Edward Snowden nicht mehr gelungen.
 
Der hatte allerdings nicht über Kriegsverbrechen berichtet, sondern über ein unglaubliches Ausmaß an Spionage und Überwachung, mit dem die USA die ganze Welt überzogen haben, ohne wenigstens vor dem Abhören der Kommunikation ihrer engsten Freunde und Verbündeten Halt zu machen.
 
In aller Welt hat sich in den Regierungsvierteln und den diplomatischen Vertretungen das Bewusstsein geschärft, dass die USA letztlich jeden, ob nun Terrorist oder Bundeskanzler, im Visier haben, weil sie der Überzeugung sind, dass es rings um sie herum nur Feinde gibt. Feinde, mit denen man momentan verbündet ist, und Feinde, die man offen bekämpft, wobei auch verbündete Feinde schnell zu bekämpften Feinden werden können, falls deren Bereitschaft, sich bedingungslos hinter dem Sternenbanner zu versammeln, sobald der Präsident ruft, nachzulassen scheint.
 
Snowden hat einen tiefen Keil in die westliche Wertegemeinschaft getrieben, der seine Wirkung vor allem deshalb entfaltet, weil das Wissen um die Arbeit der US-Geheimdienste an die breite Öffentlichkeit gelangte.
 
Das Wissen selbst des einfältigsten BILD-Lesers darum, dass die Mitglieder der von ihm mitgewählten Regierung sich wie nasse Waschlappen von der NSA auswringen lassen, ohne wirklich ernsthaft dagegen anzugehen, weckt und stärkt den Verdacht, er sei, ohne gefragt zu werden, mitsamt dem ganzen Staat dem Mutwillen einer fremden Macht ausgeliefert worden.
 
Öffentlich wird weiterhin gelächelt, umarmt, geküsst.
Hinter verschlossenen Türen jedoch wird das Für und Wider der transatlantischen Partnerschaft von beiden Seiten kritisch abgewogen.
 
Die vermehrte Stationierung von US-Truppen in Europa an der Grenze zu Russland ist weniger Drohgebärde gen Osten, sondern mehr eine Machtdemonstration gegenüber jenen Staaten Europas, die schon vor dem Zerfall der Sowjetunion in die westliche Staatengemeinschaft eingebunden waren, nun aber die gewünschte enthusiastische Kriegsstimmung in der Krim- und Ukraine-Krise vermissen lassen.
 
Der Hegemon tritt auf europäischem Boden wieder mächtig auf und seine neuen Vasallen beeilen sich, Freude zu mimen, weil der nicht vorhandenen Bedrohung nun ein starker Schutzschild entgegengestellt wird. Dass Lettland, Estland und Polen genau wegen der dort aufgestellen US-Truppen als erste zum Schlachtfeld werden, sollte es dem Hegemon gelingen, Russland doch in einen Krieg zu ziehen, spielt in den alten Ostblockstaaten offenbar keine Rolle.
 
In den Hauptstädten des alten Europas ertönt dieses Hurra-Geschrei allerdings nur anstandshalber und in sehr gedämpfter Form. Die Aussicht, einen hochinteressanten und faktisch unverzichtbaren Handelspartner zu verlieren und ständig an der Schwelle zum heißen Krieg zu stehen, erscheint wenig verlockend.
 
 
Damit wären wir beim zweiten Spieler, der nach und nach ein Steinchen nach dem anderen aus dem wackligen Turm USA zieht.
 
 
Wladimir Putin
 
Putin ist - groteske Realität - zum Gastgeber und Beschützer von Edward Snowden geworden. Noch ein Anlass, mit Schaum vor dem Mund und Turnschuhen chinesicher Produktion an den Füßen, eine Runde nach der anderen um den Mount Rushmore (rush more!) zu rennen.
Doch die in Stein gemeiselten Präsidentenköpfe verharren unbeweglich, und wenn sie könnten, würden sie allenfalls den Kopf schütteln oder bitterlich weinen. Doch das nur als Arabeske am Rande.
 
Putin hat ja nicht nur Snowden aufgenommen. Putin gelingt es seit Jahren, die US-amerikanischen und israelischen Vorstellungen von einem Krieg gegen den Iran zu blockieren - gemeinsam mit China, übrigens.
 
Putin ist es gelungen, durch eine diplomatische Vermittlung zur Lösung der Chemiewaffenfrage, den Einmarsch in Syrien zu verhindern.
 
Putin ist es gelungen, den Zugriff des Westens auf die Krim abzuwenden, und nun legen die USA das Steinchen, das sie sich mit dem Griff nach der Ukraine selbst aus ihrem Jenga-Turm gezogen haben, mutig ganz oben auf die Agenda, während Putin gelassen zuschaut, wie Janzenuk, und damit Obama, durch den Militäreinsatz in der Ostukraine die letzten Reste an Vertrauen der dort ansässigen, nach Russland orientierten Bevölkerung verspielen, nur um dem Oligarchen Poroschenko einen "unbefleckten" Einstieg ins Präsidentenamt zu ermöglichen.
 
Putin verstärkt die Beziehungen Russlands mit China, weil beide Mächte wissen, dass sie früher oder später auf der Speisekarte des Weißen Hauses stehen, sollte sie nicht ihre wirtschaftliche und militärische Stärke zusammenlegen.
 
Putin hat die angedrohten Öl- und Gaslieferungs-Boykott-Sanktionen mit einem Lächeln weggesteckt und einen gigantischen Deal mit China abgeschlossen, der den Westen schwächt, ohne dass Russland dafür ernsthaft bezahlen müsste.
 
Putin hat gemeinsam mit Kasachstan und Weißrussland die Eurasische Union ins Leben gerufen, eine kleine Freihandelszone, die einst als Gegengewicht zur EU heranwachsen soll, da sich die EU weigerte, einer - von Putin vorgeschlagenen - großen Freihandelszone, die über die derzeitigen Ostgrenzen der EU hinausgeht, zuzustimmen.
 
Putin hat ein Kreditkartenunternehmen gegründet und gemeinsam mit China eine eigene Ratingagentur aus der Taufe gehoben, die die Dominanz der US-Ratingagenturen brechen wird. Wer weiß, wie lange es noch dauert, bis S&P, Fitch und Moody's nicht mehr weltweit den Ton angeben, wenn es um die Beurteilung von Risiko und Bonität geht.
 
Womit der nächste Jenga-Spieler benannt ist:
 
 
China
 
Seit sich das asiatische Großreich aus der Ideologie des Maoismus gelöst und gegenüber dem Westen geöffnet hat, erlebt das Land einen - schon wegen der Größenordnung - unvergleichlichen Aufschwung.
Mit schier unerschöpflichen natürlichen Ressourcen, mit einer unfassbaren Zahl an Arbeitskräften, entwickelte sich das Land sehr schnell zur "Werkbank" der Welt. Zunächst waren es nur die einfachsten Industrieprodukte, die seinerzeit wegen Devisenmangels in Form von Kompensationsgeschäften, also Ware gegen Ware, nach Europa und in die USA geliefert wurden. Ich selbst habe Anfang der 80er Jahre eine
Einkäufermesse für eine chinesische Wirtschaftsdelegation vorbereitet, bei der die Einkäufer vieler Siemens-Werke ausstellten, was sie sich aus chinesischer Produktion wünschten (die Palette begann beim einfachen Toilettenpapier und reichte kaum über primitive Schmelzsicherungen hinaus), und die Chinesen erklärten, was davon sie bei welchen Stückzahlen in welcher Qualität anbieten könnten, und welche Produkte aus Siemens-Fertigung sie im Gegenzug dafür brauchen könnten.
 
Heute, nur 30 Jahre später, findet man hierzulande kaum noch ein Ladenregal, in dem nicht Produkte "Made in China" zum Verkauf stehen. Und wo sich noch vor wenigen Jahren in den chinesichen Großstädten Fußgänger und Radfahrer durch die Slums wühlten, sind die grandiosen Hochhäuser, die wie Pilze in den Himmel schossen, an vielen Tagen vor lauter Auto- und Fabrikabgasen nur noch aus nächster Nähe zu erkennen.
 
Der überwiegende Teil dessen, was US-amerikanische Konsumenten einkaufen, kommt heute aus China. Von brauchbarer Qualität - und immer noch so billig im Einkauf, dass die inländischen Produzenten weitgehend aus dem Binnenmarkt verdrängt wurden. Die Großen sind an chinesichen Unternehmen direkt beteiligt, die Kleinen mussten noch kleiner werden oder aufgeben.
 
Es war nicht zu verhindern, dass mit der Verlagerung der Produktion auch Knowhow nach China übertragen wurde. Knowhow, das China nutzte, um einen erheblichen wissenschaftlichen und technologischen Rückstand innerhalb weniger Jahre aufzuholen und darauf aufbauend weiter selbst zu forschen und zu entwickeln, was sich in allen wichtigen Branchen, von der Waffentechnik bis zur Weltraumfahrt, gestützt auf die Fortschritte der Informationstechnologie, auch von außen ablesen lässt.
 
China ist aus der pseudokolonialen Sklaverei herausgewachsen und präsentiert sich heute als ein nicht mehr zu umgehender Machtfaktor, der weltweit Verbündete anzieht. Vor allem in Afrika hat China viele freundlich gesinnte Handelspartner gewonnen und sich damit Zugriff auf Rohstoffe und auch Märkte gesichert, lange bevor die USA entdeckten, welche Potentiale es - außer Rohöl - in Afrika noch zu finden gibt.
 
Gigantische Devisenreserven, hauptsächlich in Dollar, werden nach und nach geschickt eingesetzt, um sich überall auf der Welt in Firmen einzukaufen, Land und Schürfrechte zu erwerben. Zudem hat China die Dollar-Karte, als unsichtbare Drohung gegen die Finanzmärkte der ganzen Welt, insbesondere der USA locker im Ärmel. China wird sich hüten, diese Karte auszuspielen, denn in diesem Währungskrieg ist Abschreckung ebenso wirkungsvoll, wie sie nach Hiroshima und Nagasaki wirkungsvoll den Einsatz von Atomwaffen verhindert hat.
 
Im Währungskrieg spielen aber noch andere Jenga-Spieler mit.
 
Die Euro-Zone
 
So sehr der Euro die EU auch belastet und an den Rand der Spaltung zwingt, so gefährlich ist der Euro für die USA. Hat er auch noch lange nicht das Volumen erreicht, um als gleichrangige Weltwährung mit dem Dollar zu konkurrieren, so ist die Euro-Dollar-Relation doch jenes Spieglein an der Wand, das die USA bis zur Einführung des Euro nie befragen mussten. Der Dollar gab auf allen Weltmärkten uneingeschränkt den Ton an, an seinem Wert wurden alle anderen Währungen gemessen, und nun muss der Dollar sich seit einigen Jahren am Euro messen lassen. Auch das erschüttert das Image der USA - und vor allem wirft die Euro-Dollar-Relation Fragen auf, die vorher auch nicht in dieser Schärfe gestellt wurden. Fragen nach den Wirkungen unbeschränkter Geldschöpfung, Fragen nach den Wirkungen explodierender Haushaltsdefizite und explodierender Auslandsverschuldung.
 
Gäbe es eine Steigerung von "pleite", müsste man sagen, die USA sind "pleiter". Die Stabilitätskriterien von Maastricht würden sie jedenfalls weit verfehlen, hätten sie denn den Wunsch, der Euro-Währung beizutreten.
 
2013 beliefen sich die Staatsschulden der USA auf gut 16 Billionen Dollar, das waren 105% des Brutto-Inlandsprodukts. In Europa schafften nur Zypern, Irland, Portugal, Italien und Griechenland höhere Schuldenquoten. Für 2014 planen die USA mit Hilfe eines harten Sparprogramms das geringste Haushaltsdefizit seit 2008, nämlich 1,124 Billionen US-Dollar. Das sind immer noch rund 7% Neuverschuldung - falls es dabei bleibt ...
 
Es gilt nach wie vor: Wer Dollars hat, hat ein Problem. Die Möglichkeit, die in der Euro-Zone genutzt wird, die Schulden zu vergemeinschaften, und dadurch den Euro künstlich stabil zu halten, haben die USA nicht. Es gibt nur einen Staat und einen Schuldenberg, der - wie alle Schuldenberge - nie mehr getilgt, sondern nur noch "gestrichen" werden kann.
 
Die USA selbst sind ausgebrannt. Der Binnenmarkt wird von den Chinesen dominiert - und der starke europäische Wirtschaftsraum schützt sich immer noch mit Normen und Vorschriften vor den Rendite-Interessen US-amerikanischer Investoren.
 
Mit TTIP und TISA wird nun nach dem ACTA-Fehlschlag versucht, dem US-Kapital einen neuen Markt aufzubrechen. Doch wieder ist der Widerstand der Bevölkerung gerade noch rechtzeitig geweckt worden, trotz aller Geheimhaltung und aller willigen Kollaborateure in den Regierungen und Wirtschaftsverbänden.
 
Das, was öffentlich geworden ist, vor allem der weitreichende Investitionsschutz, den die USA verlangen und offenbar nicht bereit sind, davon abzugehen, was ihn durchaus als eines der wichtigsten Ziele dieses Abkommens erkennen lässt, wird sich kaum mehr durchsetzen lassen. Nicht in Verhandlungen auf Augenhöhe.
 
Ob es eine Drohung gibt: "Entweder ihr unterschreibt das, oder ...!", ist fraglich. Welches "Oder" könnte noch ernsthaft gemeint sein?
Womit können die USA Europa noch drohen?
Einmarsch und Besatzungsrecht? Kaum denkbar.
Entzug des atomaren Schutzschildes? Kaum bedeutsam.
Währungsreform mit massiver Abwertung des Dollars? Wozu?
 
Wenn unterschrieben wird, dann eher deshalb, weil führende europäische Politiker insgeheim immer noch ihren früheren Arbeitgebern verpflichtet sind.
War Mario Draghi nicht Vizepräsident von Goldman Sachs, sitzt er nicht immer noch im Vorstand der BIZ, gehört er nicht der von Rockefeller gegründeten Lobby-Vereinigung "Group of Thirty" an?
Ist nicht Alexander Dibelius, ein Berater von Angela Merkel, zugleich der Vorsitzende von Goldman Sachs Deutschland?
War nicht auch Italiens Mario Monti ein Goldman Sachs-Mann?
 
Wenn man erst einmal beginnt, die Verflechtungen zu entwirren, wundert einen gar nichts mehr.
 
Doch, wie schon bei ACTA, werden die wachen Bürger auch TTIP und TISA stoppen, oder soweit entschärfen, dass den treibenden Kräften die Lust vergeht.
 
Letztlich zieht also noch wer am Jenga-Turm der USA.
 
Sie und ich.
 
Doch während alle Profi-Spieler ganz vorsichtig ziehen, und ungeheuer achtsam oben auflegen, um ja nicht die Gesamtschuld am Einsturz des Turmes tragen zu müssen, könnte uns, die wir unbefangen ans Werk gehen, dieses Missgeschick leicht passieren.
 



Wir haben ja nichts zu verlieren, wenn das Kartenhaus zusammenfällt und die Super-Schuldenblase platzt.
 
Und sollten wir die Kameraden von der NSA verlieren, die uns nicht mehr belauschen, weil schlicht das Geld dafür fehlt, sollten wir die in Deutschland gelagerten Atomwaffen verlieren, weil schlicht das Geld fehlt, sie zu warten, zu modernisieren, zu ersetzen, sollten wir den Absatzmarkt USA verlieren und stattdessen mehr mit Russland und den anderen BRICS-Staaten Handel treiben müssen, was hätten wir wirklich verloren?
 
Helfen wir zusammen, im Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen. Ich habe den Eindruck, es sind die letzten Stützen, an denen die Statik des Jenga-Turmes noch festgemacht ist, die letzten Stützen, die den Turm mit seinem Fundament, dem Kapital, verbinden.
 
Das Kapital wird weiterziehen und ein geplündertes Land zurücklassen, mit Bergen von wertlosen Dollar-Scheinen.
 
Bevor es bei uns einfällt, sollten wir Regeln geschaffen haben, die den zu erwartenden Schaden wenigstens begrenzen.
 
 
Das Kapital macht keinen Unterschied, zwischen Amerikanern und Europäern. Es versucht jeden auszubeuten.
 
Es kommt nur darauf an, ob man den Mut hat, sich dagegen zu wehren.
 
 
Diese Gegenwehr muss in Europa da ansetzen, wo die EU erkennbare Anzeichen der Diktatur aufweist.
 
Florian Stumfall hat diese Anzeichen
sorgfältig beobachtet und analysiert.
 
Sein Fazit: Das EU-Diktat führt zum
Untergang der Freiheit in Europa.

Das EU-Diktat
 
Florian Stumfall, wie Gauweiler echtes CSU-Urgestein - und zudem jahrelang in Brüssel als Referent des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel in dessen Funktion als EU-Parlamentarier tätig, hat in seinem Buch "Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa" nicht nur kein Blatt vor den Mund genommen, er hat sich die Zeit genommen, seine Kritik und seine Befürchtungen ausführlich und wohlbegründet darzulegen.
 
 
zum Shop

 
"Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn ich es verändere.
Ich weiß aber sehr wohl, daß ich verändern muß,
wenn etwas besser werden soll".
(Josef Schmidt)
 
 
Wo bleibt die Revolution?
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
 
 
Besuchen den Sie meinen Online-Shop.
 
Diesen Titel und viele weitere wichtige Bücher
finden Sie unter der Rubrik: Gesellschaft, Soziales, Politik
 
 
 


Ebenfalls gerade eben erschienen:

Angela Buer - Meine Rückengeschichte
Ein Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung.

 

Wirbel selbst einrenken?

Angela Buer hat über viele Jahre an schlimmen Rückenschmerzen gelitten.

Als die Ärzte und Physiotherapeuten mit ihrem Latein am Ende waren - und der Rücken beinahe auch, erkannte sie, dass ihr niemand helfen konnte, außer vielleicht sie selbst.

Sie informierte sich, las viele Bücher und probierte vieles aus. Allmählich verstand sie, wie das Wechselspiel von Muskulatur, Skelett und Nervensystem funktionierte und entwickelte eine Reihe einfacher Übungen, die es möglich machten, einen "Schmerzherd" nach dem anderen zu beruhigen und ihren Rücken in einem Maße zu stabilisieren, dass sie sich heute wieder uneingeschränkt und schmerzfrei bewegen kann.

Wie ihr das gelungen ist, hat sie für alle Leidensgenossen dokumentiert.

Das Buch ist kein medizinischer Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht mit vielen Denkanstößen und praktischen Anregungen für alle, die den Mut haben, die Verantwortung für ihre quälenden Rückenschmerzen selbst zu übernehmen.

Wr bieten dieses Buch zum Download in zwei Versionen an. Als typisches E-Book mit allen Funktionen für den E-Book-Reader und als pdf-Datei, mit einer feststehenden Formatierung, die es einfach macht, einzelne Seiten bei Bedarf auszudrucken.

Ihr direkter Link zum Online-Shop Meine Rückengeschichte:

- PDF-Version ---------- EPUB-Version -


Weitere wichtige Bücher mit guten Gedanken für eine bessere Welt:
 
 Egon W. Kreutzer
Unsere Freiheit - man kann sich dafür einsetzen
  Printausgabe
 Egon W. Kreutzer
Eigentum und Teilhabe (WWW Band IV)
 E-Book Printausgabe
 Freimut Kahrs
Lebenslüge Freiheit
   Printausgabe
 Werner Peters
Die Partei der Nichtwähler
E-Book Printausgabe
 Egon W. Kreutzer
Das Euro-Schlachtfest - die Logik der Krise
 E-Book Printausgabe
 Karl Waldecker
GLOCALIS - die Welt fair ändern
   Printausgabe
 
 

 

 

 

 
 
nach oben
 
Kommentare zu diesem Paukenschlag
Guten Tag Herr Kreutzer,

ein wichtiger Vortrag.Ich würde ihn gerne verlinken.
Bis dato habe ich keine solche präzise Zusammenfassung gelesen, gefunden, die unsere momentanen, akuten Probleme so gut erklärt. In verständlichem Deutsch, für jedermann begreifbar. Klasse!!!
Eigentlich haben Sie hiermit alles gesagt. Das sollte man mal als Kommentar im Anschluß an die ARD/ZDF Nachrichten bringen.

Leider kommt von dort nach wie vor sehr viel Unsinn, der die Bürger verwirrt.
Mich wundert es immer öfter, das so manche Nachrichtensprecher/Innen beim ablesen vom Telepromter keinen Schreikrampf bekommen.
Aber, es wird wohl so sein, wessen Brot ich ess', dessen Lied muß ich wohl oder übel singen.

Informativ auch der Kommentar des Lesers Hasselbach.

Liebe Grüße
Ch.F.

 
Lieber Herr Kreutzer,
Das mit dem Jenga Türmchen ist Ihnen sehr gelungen.
Allerdings brachte es mich auf eine Gedankenverbindung, die schon früher niemand glauben wollte. Ich hatte lange an Berufsbildenden Schulen zu unterrichten, vor allem Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde.
Dazu bekamen wir aus Bonn immer Richtlinien zugeschickt. Und darin hieß es schon klipp und klar, dass der Gedanke an ein geeintes Europa nicht von Europäern, sondern vor allem von den USA ausging, da es ihn lästig war und auf den Nerv ging, in einem Europa der Vaterländer, alle die Normen und Vorschriften dieses bunten Flickenteppichs beachten und berücksichtigen zu müssen, die ja auch heute noch ein Ärgernis für das US Kapital sind und zu dessen heutigem Wunsch nach diesem sehr einseitig gedachten Freihandelsabkommen geführt haben.
 
Seit etwa 35 Jahren ist Amerika da dran, und will es nun im Handstreich endlich schaffen und denkt nun, es geht nur par ordre de Mufti und überzieht dabei mächtig. Sie haben alle Bemühungen um Verhandlungen auf Augenhöhe, wie es auf Neudeutsch heißt, fallen lassen. Wir scheinen für sie der letzte Dreck, dem sie all ihren Dreck nun unterjubeln können. Da wäre es wirklich gut, wenn sich genügend Widerstand regt.
 
Gute Grüße
Ihr Hasselbach
Lieber Herr Kreutzer,
dies ist in meinen Augen der beste Paukenschlag seit langem. Danke dafür.
Wenn man das auf 140 Zeichen verkürzen könnte - was natürlich nicht
möglich ist - könnte man die restlichen Millionen Bundesbürger auch
erreichen...
Hoffnungsvolle Grüße
--
Mit freundlichem Gruß
Peter Suxdorf

Hallo Herr Kreutzer,
vielen Dank für Ihre “Jenga- Turm” Analyse. Sie helfen mir täglich, den Vorhang der Vernebelung beiseite zu schieben.

Ich denke, die USA selbst haben den ersten Stein herausgezogen: den 11. September 2001 . Inzwischen weiß jeder halbwegs nicht den Mainstream- Medien glaubende USA Bürger oder Europäer, dass es ein “inside Job” war. Wenn damals nach 6 Wochen noch glühendes Eisen aus dem Untergrund gezogen wurde
und der größte Teil der Turmmassen pulverisiert wurde, ist für mich die stimmigste Erklärung die des Dimitri Khazelov mit einer Mini- Nuke ( war in den 60 er Jahren eine Möglichkeit des kontrollierten Abrisses der Gebäude, um überhaupt eine Baugenehmigung dafür zu bekommen).
Wie bringe ich es meinen 3 Kindern bei, in all diesem Dilemma noch hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken?

mit nachdenklichen Grüßen
Rolf Padberg


 Newsletter abonnieren
ändern oder kündigen

 

 

 

 

 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

 Google

auf egon-w-kreutzer.de suchen

 
Archiv Arbeitsplatzvernichtung
 
 
ewk- Zur Lage
Ausgabe 3 - Welt - Europa - Deutschland
ewk- Zur Lage
Ausgabe 2 - Krieg um die Krim
Förder-Abonnement
incl. ewk - Zur Lage
 
  Kaffeekasse

 

 Meistgelesen

Paukenschlag am Donnerstag,
ca. Seitenaufrufe an Donnerstag und Freitag

1550 Die Gebote der Weltherrschaft

Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de